Lei Jun redet nicht lange um den heißen Brei herum. Der Xiaomi-Chef verkündet Zahlen und Termine direkt über seine eigenen Kanäle, ohne Investorentag, ohne Pressekonferenz, ohne viel Drumherum. Und was er zuletzt verkündete, hat es in sich: Bis zum 23. April hat Xiaomi 26.000 Einheiten des neuen SU7 ausgeliefert. Das ist kein schlechter Start für ein Unternehmen, das vor nicht allzu langer Zeit noch als Smartphone-Hersteller galt.
26.000 Einheiten, und der Monat war noch nicht rum
Für ein Fahrzeug, das erst seit kurzem in der neuen Generation auf dem Markt ist, sind 26.000 Auslieferungen bis zum 23. April ein ordentliches Tempo. Zum Vergleich: Viele etablierte Hersteller kämpfen derzeit darum, ihre Elektromodelle überhaupt in nennenswerter Stückzahl an den Mann zu bringen. Xiaomi liefert einfach.
Natürlich ist China ein anderer Markt, mit anderen Subventionen, anderen Käuferschichten, anderem Wettbewerb. Aber das Argument zieht nur halb, denn genau in diesem Markt kämpfen BYD, Nio, Li Auto und Dutzende andere um dieselben Kunden.
Xiaomi Corporation Aktie Chart
Und dann kommt gleich der Nächste
Lei Jun ließ es dabei nicht bewenden. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Yu7 GT Series Ende Mai offiziell lanciert wird. Xiaomi baut sein Fahrzeugportfolio also in einem Tempo aus, das selbst hartgesottene Skeptiker zumindest kurz innehalten lassen sollte.
Ob der Yu7 GT an die Nachfrage des SU7 anknüpfen kann, ist offen. Details nannte Lei Jun nicht. Aber die Richtung ist klar: Xiaomi denkt beim Thema Elektroauto nicht in Pilotprojekten, sondern in Modellreihen.
Der Smartphone-Hersteller, der keiner mehr sein will
Was hier gerade passiert, ist eigentlich die interessantere Geschichte hinter den Zahlen. Xiaomi transformiert sich, und zwar schneller, als viele westliche Beobachter das für möglich gehalten hätten. 26.000 SU7, Yu7 GT in der Pipeline, CEO kommuniziert direkt und ohne Filter. Das ist kein Unternehmen, das testet. Das ist eines, das liefert. Wortwörtlich.
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