Xiaomi-Aktie: Im Abwärtsstrudel?

Die Xiaomi-Aktie erreicht ein neues 52-Wochen-Tief. Hohe Komponentenpreise und Margendruck im Smartphone-Geschäft belasten den Kurs, während die Elektroauto-Hoffnungen verblassen.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs fällt erstmals seit 2024 unter 4 Euro
  • Explodierende Speicherchip-Preise belasten die Margen
  • Smartphone-Absatz durch Preisdruck gefährdet
  • Entspannung bei Komponentenkosten erst ab 2028 erwartet

Wenigstens zeitweise konnte die Xiaomi-Aktie am Freitag noch an einer zarten Erholung basteln und etwas Abstand zum 52-Wochen-Tief gewinnen. Doch die schlechte Stimmung am Montag macht das schon wieder zunichte und im frühen Handel wurden erstmals seit Dezember 2024 Kurse von weniger als 4 Euro erreicht. Bei 3,98 Euro erreichte der Titel hierzulande einen neuen Tiefstand.

Zwar gibt es keine nennenswerten Meldungen zum Unternehmen selbst. Manchmal reicht aber schon eine allgemeine Korrekturbewegung an den Märkten, um eine ohnehin angeschlagene Aktie noch weiter in die Tiefe zu komplimentieren. Letztlich schlägt bei Xiaomi die Charttechnik zu in Kombination mit noch längst nicht verdauten Kostensorgen.

Xiaomi: Das wird teuer

Auf die Preise von DRAM und NAND wird der neuerliche Handelsstreit zwischen den USA und Europa zwar keinen Einfluss haben. Das ist aber auch gar nicht notwendig, um die atemberaubenden Preissteigerungen im Gang zu halten. Die schier unstillbare Nachfrage von KI-Rechenzentren reicht dafür schon mehr als aus.

Die Folge davon ist, dass Komponenten für Smartphones im Preis regelrecht explodieren, was Xiaomi und Konsorten nicht einfach an die Kundschaft weiterreichen können, ohne dabei Absatzmengen zu gefährden. Da Xiaomi bei seinen Margen stets knapper kalkulierte als etwa Apple, setzt die Entwicklung den Hersteller besonders unter Druck.

Xiaomi Aktie Chart

Keine Besserung in Sicht?

Bessern wird die Lage sich nach aktuellen Prognosen so schnell nicht. Die Hersteller selbst erwarten frühestens im Jahr 2028 wieder etwas ausgeglichenere Verhältnisse. Bis dahin könnte Xiaomi freilich noch im E-Auto-Segment punkten, wo dieses Jahr auch neue Modelle anstehen. Die Hoffnung darauf scheint unter den Anteilseignern aber sehr viel weniger ausgeprägt zu sein als die Angst vor empfindlichen Einbrüchen im Smartphone-Bereich.

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