Xiaomi-Aktie: Auch das noch!

Explodierende Speicherpreise und die Energieknappheit in China setzen Xiaomis Smartphone-Margen unter Druck, was den Aktienkurs weiter belastet.

Auf einen Blick:
  • Speicherchips verteuern sich um bis zu 90 Prozent
  • Energiekrise in China treibt Produktionskosten
  • Aktienkurs verharrt auf niedrigem Niveau
  • Erholungspotenzial von besserer Perspektive abhängig

Die Explosion bei Speicherpreisen hat Xiaomi ohnehin schon merklich zugesetzt. An der Börse wird befürchtet, dass darunter die Marge im wichtigen Smartphone-Segment leiden könnte. Zugelegt haben die Preise für Speicherchips im ersten Quartal bisher um 80 bis 90 Prozent und bereits Ende vergangenen Jahres stiegen die Preise im hohen Tempo an.

Was das Unternehmen da überhaupt nicht gebrauchen kann, ist eine mittelschwere Energiekrise mitsamt inflationären Effekten. Genau das lässt sich in China jedoch momentan beobachten. Das Land gilt als größter Ölimporteur auf dem Planeten und ist auf Lieferungen durch die Straße von Hormus sehr viel mehr angewiesen als beispielsweise Europa.

Xiaomi: Alles wird teurer

Aufgrund des Irankriegs könnten da Engpässe entstehen und die Ölreserven Chinas bieten nur einen zeitlich sehr begrenzten Puffer. Die Ölpreise haben bereits große Schritte nach oben gemacht. Das beeinflusst natürlich auch die Industrie, welche höhere Energiepreise so weit wie eben möglich an Kunden weiterreichen wird.

Für Xiaomi könnte es da nochmal dicker als ohnehin schon kommen. Nicht nur der Speicher wird teurer. Sollte die Lage sich nicht möglichst schnell beruhigen, könnte so ziemlich alles teurer werden und reißende Lieferketten würden die Lage nicht einfacher machen. Da trösten dann auch Berichte über Verhandlungen mit Stellantis bezüglich eines Markteintritts in Europa nicht wirklich.

Xiaomi Aktie Chart

Nichts zu machen

Angesichts bereits vorhandener und immer neuer Belastungen hält die Xiaomi-Aktie sich weiterhin in ausgesprochen niedrigen Kursregionen aus. Zwar wurden bereits einige Horrorszenarien eingepreist, von denen sehr wahrscheinlich nicht alle auch eintreten werden. Nüchtern betrachtet bleibt daher viel Erholungspotenzial. Nutzen werden die Börsianer dieses aber vermutlich erst dann, wenn sich wenigstens eine kleine Erholung am Horizont abzeichnet.

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