Der Abschlag zwischen Kurs und innerstem Wert beschäftigt den Trust weiterhin — und das Management zieht daraus Konsequenzen.
Heute kaufte Worldwide Healthcare Trust planmäßig 500.000 eigene Aktien zum Preis von 356,20 Pence zurück. Diese Anteile fließen in den Treasury-Bestand des Unternehmens, verringern die frei zirkulierende Stückzahl und stärken damit rechnerisch den Wert der verbleibenden Aktien.
Abschlag bleibt deutlich
Der Hintergrund macht den Rückkauf besonders interessant: Der aktuelle Nettoinventarwert (NAV) des Trusts lag zum Handelsschluss am 18. Juni bei 383,11 Pence je Aktie — also spürbar über dem heutigen Rückkaufpreis von 356,20 Pence. Das entspricht einem Abschlag von rund sieben Prozent. Wer Aktien auf dem Markt kauft, erhält das Portfolio damit weiterhin mit einem Rabatt auf den tatsächlichen Vermögenswert.
Ermächtigung noch nicht ausgeschöpft
Die rechtliche Grundlage für die Transaktion bildet eine Ermächtigung, die auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 2. Juni 2026 verabschiedet wurde. Sie erlaubt Rückkäufe von bis zu rund 54,5 Millionen Aktien. Nach dem heutigen Kauf lagern insgesamt gut 240,6 Millionen Aktien im Treasury. Von den insgesamt 601,7 Millionen ausgegebenen Aktien sind damit aktuell knapp 361 Millionen stimmberechtigt — das ist die relevante Bezugsgröße für Anteilsmeldungen nach den FCA-Transparenzregeln.
Der Trust nutzt die Rückkäufe damit als kontinuierliches Instrument, um dem Abschlag entgegenzuwirken. Ob und wie schnell sich dieser schließt, hängt maßgeblich vom Tempo weiterer Käufe und der Kursentwicklung im Healthcare-Sektor ab. Das noch nicht ausgeschöpfte Rückkaufvolumen gibt dem Management dafür noch erheblichen Spielraum.
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