Worldline hat gestern für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 967 Millionen Euro gemeldet. Nach Unternehmensangaben entsprach der Erlös den Erwartungen. Die Aktie steigt heute um 17%.
Das organische Umsatzwachstum betrug 2,0%. Auf vollständig portfoliobereinigter Basis erreichten die Erlöse 946 Millionen Euro, ein organisches Plus von 2,5%.
Im Bereich Merchant Services stieg der Umsatz um 4,0%, während Financial Services einen Rückgang um 3,3% verzeichnete. Damit kehrte Worldline auf vollständig portfoliobereinigter Basis zu organischem Wachstum zurück.
Jahresprognose bestätigt
Worldline bestätigte zugleich seinen Ausblick für 2026. Das Unternehmen erwartet weiterhin eine stabile bis leicht positive Umsatzentwicklung und ein bereinigtes EBITDA von 630 bis 650 Millionen Euro.
Beim freien Cashflow rechnet Worldline mit einem negativen Wert zwischen 60 und 40 Millionen Euro. Die Jahresergebnisse will das Unternehmen am 24. Februar 2027 veröffentlichen.
Auch beim Auftragseingang meldete Worldline Fortschritte: Seit Jahresbeginn legte er in Financial Services um 91% zu. Global Commerce verzeichnete einen Anstieg um 20%, Enterprise um 4%.
Neue Verträge und operative Fortschritte
Gestern gab Worldline zudem einen Vertrag mit der Schweizerischen Bundesbahn SBB über zehn Jahre bekannt. Er umfasst Dienstleistungen für die Zahlungsannahme und die Händlerabrechnung. Die griechische Partnerschaft mit Masoutis wurde auf die von Masoutis übernommene Supermarktkette Kritikos ausgeweitet.
Die Übertragung des Ogone-Portfolios kleiner und mittlerer Unternehmen auf GoPay war nach Unternehmensangaben zu 98% abgeschlossen. Die Beschäftigtenzahl in Westeuropa sank seit Jahresbeginn um rund 4%.
Zu den gemeldeten Produktentwicklungen gehörten außerdem der Start einer Zahlungslösung für das Universal Commerce Protocol über Global Collect und die Ausweitung der Wero-Akzeptanz auf Luxemburg. MiniPOS Cube wurde in Belgien und der Schweiz eingeführt.
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