Heute Abend wird Workday zeigen, was es kann. Nach Börsenschluss am 21. Mai legt das Unternehmen seine Zahlen für das erste Quartal vor, und wer die Aktie kennt, weiß: Das wird kein ruhiger Abend.
Die Zahlen, die alle im Kopf haben
Der Konsens liegt bei einem EPS von 2,52 US-Dollar, das wären 13 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Beim Umsatz rechnen Analysten mit gut 2,52 Milliarden Dollar, ein Plus von rund 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Klingt solide. Und tatsächlich hat Workday in den vergangenen zwei Jahren sowohl die EPS- als auch die Umsatzschätzungen jedes einzelne Mal übertroffen. Jedes Mal.
Das schafft Erwartungsdruck, der sich in Zahlen ausdrücken lässt: In den letzten drei Monaten gab es 16 Aufwärtsrevisionen bei den EPS-Schätzungen, aber eben auch 15 nach unten. Beim Umsatz sieht es noch eindeutiger aus: null Aufwärtsrevisionen, dafür 29 nach unten.
Workday Aktie Chart
Schön und gut, aber…
Analysten beschreiben Workday derzeit als Unternehmen, das mitten in einer Neuerfindung der Software-Branche steckt. KI, Cloud, der Wettbewerb mit Oracle und SAP, alles brodelt gerade. Die Frage ist nicht, ob Workday die Schätzungen erneut knackt, sondern was das Management über den weiteren Jahresverlauf sagt.
Die Aktie hat das Jahr 2026 bislang mit einem Minus von fast 39 Prozent begonnen. Wer auf eine schnelle Erholung hofft, braucht mehr als ein weiteres Quartal mit knapp übertroffenen Konsenserwartungen. Er braucht eine Aussage, die Vertrauen zurückbringt.
Zweimal übertroffen reicht nicht mehr
Zwei Jahre in Folge immer besser als erwartet, und die Aktie liegt trotzdem rund 40 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Das sagt eigentlich alles über die Stimmung am Markt. Morgen Abend erfährt man, ob das Management dieser Stimmung etwas entgegensetzen kann. Oder nicht.
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