Die Panik ist greifbar. gestern sackte die Aktie von Workday auf den tiefsten Stand seit über fünf Jahren ab. Der Grund liegt auf der Hand: Die Umsatzprognose des HR-Software-Anbieters enttäuschte auf ganzer Linie. Investoren fürchten nun, dass Workday im KI-Zeitalter den Anschluss verliert. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Fast 40 Prozent hat das Papier in diesem Jahr bereits verloren.
Damit gehört Workday zu den schwächsten US-Software-Aktien des Jahres. Die Sorge der Anleger richtet sich vor allem auf KI-Tools von Unternehmen wie Anthropic, die traditionelle Software überflüssig machen könnten. CEO Aneel Bhusri versuchte in der Telefonkonferenz am Dienstag verzweifelt gegenzusteuern. Er betonte, dass Anthropic, Google und OpenAI alle auf Workdays Plattform setzen würden. Keine noch so ausgefeilte KI könne komplexe HR- und Gehaltsabrechnungssoftware ersetzen, so Bhusri.
Analysten verlieren das Vertrauen
Die Worte des CEOs verhallten jedoch wirkungslos. Mehr als die Hälfte der 26 Analysten, die das Unternehmen beobachten, senkten ihre Kursziele nach der enttäuschenden Jahresprognose für Abo-Umsätze. Workday gab zudem bekannt, dass sich große Geschäftsabschlüsse verzögern. Besonders im Gesundheits- und Regierungssektor stockt es gewaltig.
Anleger stehen jetzt vor der Frage, ob Workday die Kurve noch kriegt oder ob die KI-Revolution das Geschäftsmodell dauerhaft unter Druck setzt. Die nächsten Quartale werden zeigen müssen, ob Bhusris Zuversicht berechtigt ist. Bis dahin bleibt die Aktie unter schwerem Beschuss.
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