Workday Aktie: 12,44 Prozent Tagesplus nach Q1

Workday verzeichnet starkes KI-Wachstum mit 200 Prozent mehr Vertragswert, doch der langfristige Aktientrend bleibt angespannt.

Auf einen Blick:
  • Tagesgewinn von über zwölf Prozent
  • KI-Vertragswert steigt um 200 Prozent
  • Umsatzprognose für Gesamtjahr bestätigt
  • Analysten sehen Kurspotenzial nach oben

Workday beendete eine volatile Handelswoche mit einem deutlichen Plus. Der Softwareanbieter schloss am Freitag bei 125,50 Euro – ein Tagesgewinn von 12,44 Prozent. Seit der Veröffentlichung der jüngsten Quartalszahlen vor gut einer Woche steht ein Plus von knapp 14 Prozent zu Buche.

Doch der langfristige Trend bleibt angespannt. Seit Jahresanfang verliert die Aktie über 28 Prozent, auf Jahressicht sogar 41 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 221,70 Euro ist der Kurs fast halbiert.

KI-Wachstum treibt Quartalszahlen

Auslöser der jüngsten Erholung sind die Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027, die Workday am 21. Mai vorlegte. Der Umsatz stieg um 13,5 Prozent auf 2,54 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 2,66 Dollar über der Analystenschätzung von 2,51 Dollar.

Besonders stark entwickelte sich das KI-Geschäft. Der jährliche Vertragswert für KI-Produkte stieg um 200 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Segment nähert sich der Marke von 500 Millionen Dollar an wiederkehrenden Jahresumsätzen. 4000 Kunden nutzen bereits KI-gestützte Lösungen von Workday.

Erholung im Softwaresektor – Analysten bleiben vorsichtig

Der breite Softwaresektor erlebte im Mai eine deutliche Erholung. Der iShares Expanded Tech-Software ETF verbuchte den besten Monat seit 2001. Die Sorgen vor einer Branchenkrise – zeitweise als „SaaSpocalypse“ bezeichnet – haben sich merklich abgeschwächt. Workday profitierte von dieser Stabilisierung.

Die Analysteneinschätzungen fallen dennoch gemischt aus. Goldman Sachs etwa hob das Kursziel auf 151 Dollar an. Der durchschnittliche Analyst sieht die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten bei rund 171 Dollar. Das aktuelle Kursniveau liegt in Euro gerechnet noch deutlich darunter.

Für die kommenden Wochen richtet sich der Blick auf den Abonnentenbestand. Workday meldete einen Auftragsbestand von 27,3 Milliarden Dollar. Im zweiten Quartal erwartet das Management einen Abonnementumsatz von rund 2,455 Milliarden Dollar – ein Plus von 13 Prozent. Für das Gesamtjahr bleibt die Umsatzprognose bei 9,925 bis 9,95 Milliarden Dollar, bei einer operativen Marge von 30,5 Prozent.

Ob Workday das KI-Momentum in nachhaltiges Wachstum übersetzen kann, wird sich im Sommerquartal zeigen müssen. Der Markt signalisiert mit dem jüngsten Kurssprung zumindest vorsichtige Zuversicht.

Workday-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Workday-Analyse vom 31. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Workday-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Workday-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Workday: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)