Nach einer scharfen Korrektur im vergangenen Monat gewinnt Silber wieder deutlich an Stärke. Angetrieben von einem schwächeren US-Dollar und geopolitischen Entwicklungen verzeichnet das Edelmetall heute signifikante Kursgewinne. Doch wie nachhaltig ist dieser aktuelle Erholungskurs?
Geopolitik treibt den Silberpreis
Im asiatischen Handel kletterte der Spotpreis für Silber um rund vier Prozent auf 87,90 US-Dollar je Unze. Auslöser dieser Bewegung war eine Kombination aus Währungseffekten und geopolitischen Signalen. Ein schwächerer US-Dollar machte in Dollar gehandelte Rohstoffe für internationale Käufer attraktiver. Gleichzeitig deuteten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump auf ein mögliches Ende des Konflikts mit dem Iran hin. Diese Aussicht veranlasste Marktteilnehmer dazu, wieder verstärkt in sichere Häfen umzuschichten. Damit verzeichnet Silber den dritten Gewinntag in Folge und nähert sich erneut der Marke von 90 US-Dollar.
Extreme Volatilität und Hebeleffekte
Das Edelmetall blickt auf äußerst bewegte Handelswochen zurück. Nach einem Rekordhoch von 121,62 US-Dollar im Januar löste eine Margin-Erhöhung der Rohstoffbörse CME eine heftige Korrektur bis auf knapp 70 US-Dollar Anfang Februar aus.
Solche massiven Schwankungen werden durch Finanzprodukte wie den rund 313 Millionen Euro schweren WisdomTree Silver 3x Daily Leveraged ETC vervielfacht. Das vollständig besicherte Instrument bildet die tägliche Wertentwicklung des zugrunde liegenden Silber-Futures-Index mit einem dreifachen Hebel ab. Eine Handelsspanne von 38,40 bis 1.284,34 innerhalb der letzten 52 Wochen verdeutlicht das extreme Risikoprofil dieses Produkts, bei dem die tägliche Zinseszinsrechnung besonders in volatilen Phasen zu starken prozentualen Abweichungen führen kann.
Industrielle Nachfrage stützt den Ausblick
Ungeachtet der kurzfristigen Schwankungen wird die langfristige Entwicklung maßgeblich von der realen Nachfrage gestützt. Rund 60 Prozent des jährlichen Silberbedarfs stammen aus industriellen Anwendungen, insbesondere aus der Elektronik- und Solarbranche. Analysten von J.P. Morgan prognostizieren für das laufende Jahr einen durchschnittlichen Silberpreis von 81 US-Dollar und verweisen dabei auf strukturelle Angebotsengpässe. Die Deutsche Bank hält sogar ein Niveau von 100 US-Dollar bis zum Jahresende für möglich, sofern der breitere Aufwärtstrend bei Edelmetallen anhält.
Eine aktuelle Reuters-Umfrage unter Marktbeobachtern rechnet im Schnitt mit einem Jahresdurchschnitt von 79,50 US-Dollar je Unze. Eine entscheidende Variable für die Preisentwicklung der kommenden Monate bleibt jedoch die künftige US-Zollpolitik. Eine mögliche Wiedereinführung von Zöllen durch die US-Regierung könnte die physische Silber-Liquidität außerhalb der Vereinigten Staaten spürbar verknappen und die globalen Handelsrouten für das Edelmetall signifikant verändern.
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