Western Digital Aktie: Produktion 2026 ausverkauft

Western Digital meldet ausverkaufte Produktion für 2026 dank KI-Boom. Die Aktie konsolidiert nach massivem Kursanstieg.

Auf einen Blick:
  • Gesamte Jahresproduktion 2026 bereits vergeben
  • Fokus auf reine Speicherinfrastruktur nach SanDisk-Ausstieg
  • Aktie notiert 15% unter dem 52-Wochen-Hoch
  • Analysten bestätigen Kursziele um 605 Euro

Western Digital erreicht einen Wendepunkt. Der Speicher-Spezialist profitiert massiv vom Boom der Künstlichen Intelligenz. Inzwischen ist die gesamte Produktion für das Jahr 2026 restlos ausverkauft.

Volle Auftragsbücher bis 2026

Die Nachfrage nach Speicherplatz für KI-Modelle sprengt alle bisherigen Erwartungen. Western Digital bestätigte vor Kurzem den Status seiner Kapazitäten. Jede produzierte Festplatte für das Jahr 2026 hat bereits einen festen Abnehmer.

Betreiber großer Rechenzentren setzen verstärkt auf langfristige Verträge. Diese Abkommen reichen teilweise bis in die Jahre 2027 und 2028. Für das Unternehmen bedeutet das stabile Preise und eine hohe Planungssicherheit.

Fokus auf Infrastruktur

Parallel dazu hat der Konzern seine strukturelle Trennung abgeschlossen. Der Ausstieg aus dem Flash-Geschäft rund um SanDisk ist nun final. Western Digital agiert ab sofort als reiner Spezialist für Speicher-Infrastruktur.

Der Fokus liegt auf dem physischen Fundament der KI-Pipeline. Während Grafikchips die Rechenarbeit leisten, speichern die Ultrastar-Plattformen von Western Digital die riesigen Datenmengen. Bis zum Ende des Jahrzehnts plant das Management Festplatten mit 100 Terabyte Kapazität.

Aktie im Konsolidierungsmodus

An der Börse herrscht nach dem rasanten Kursanstieg eine Atempause. Die Aktie notiert aktuell bei 590,20 Euro. Damit liegt der Wert rund 15 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von Mitte Juni.

Innerhalb eines Jahres legte das Papier um über 1.000 Prozent zu. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 63,7 eine Abkühlung. Das Papier ist damit nicht mehr extrem überkauft.

Die Analysten von JPMorgan und Morgan Stanley halten an Kurszielen von rund 605 Euro fest. Sie setzen dabei auf steigende Margen durch die hohe Preismacht im Speichersektor.

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