Sieben Prozent Kursplus zum Handelsauftakt in den USA. Das ist die Antwort des Marktes auf eine Nachricht, die im Kern lautet: Wir kaufen uns selbst.
100 Millionen, 12 Monate
Webull, der Online-Broker mit dem Ticker BULL, hat ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 100 Millionen Dollar genehmigt. Laufzeit: ein Jahr. Gekauft werden darf über den offenen Markt, in privat ausgehandelten Deals, als Blocktrades oder auf anderen zulässigen Wegen, je nach Marktlage, wie das Unternehmen schreibt. Finanziert wird das Ganze aus vorhandenem Cash und künftigem Cashflow.
CEO Anthony Denier formuliert es so: „Das zeigt unser Vertrauen in Webulls langfristige Aussichten, unsere Finanzlage und unsere Wachstumsperspektiven.“ CFO H.C. Wang sekundiert: Das Programm spiegele die Stärke der Bilanz und die Fähigkeit wider, Kapital an die Aktionäre zurückzugeben, ohne die Investitionen in Wachstum zu bremsen.
Webull Corporation Aktie Chart
Schön gesagt, aber…
Solche Formulierungen kennt man. Jedes Rückkaufprogramm wird mit Zuversicht begründet, selten mit Zweifeln. Der Haken steht am Ende der Mitteilung, klein aber fein: Das Programm kann jederzeit geändert, ausgesetzt oder beendet werden. Das relativiert den Signalwert dann doch ein bisschen.
Trotzdem: Der Markt glaubt es
Sieben Prozent Kursplus sind kein Zufallsrauschen. Für einen Online-Broker, der im Wettbewerb mit Robinhood und anderen steht, ist ein solches Programm ein klares Statement an die Aktionäre. Ob das Statement auch in zwölf Monaten noch gilt, steht auf einem anderen Blatt.
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