Waste Management setzt seinen Kurs der Aktionärsbeteiligung konsequent fort. Neben der 23. Dividendenerhöhung in Folge plant der US-Entsorgungsriese für das laufende Jahr umfangreiche Aktienrückkäufe. Damit reagiert die Konzernführung auf eine stabile operative Entwicklung, auch wenn die jüngsten Quartalszahlen die Erwartungen des Marktes zuletzt knapp verfehlten.
Fokus auf den Cashflow
Die neue Quartalsausschüttung von 0,945 US-Dollar pro Aktie wird am kommenden Freitag, den 27. März, ausgezahlt. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich daraus eine Dividende von 3,78 US-Dollar. Allerdings ist die Ausschüttung nur eine Säule der Kapitalallokation: Das Unternehmen beabsichtigt, im Jahr 2026 etwa 90 % seines freien Cashflows über Dividenden und Rückkäufe an die Anteilseigner zurückzugeben. Ein neues Rückkaufprogramm über 3 Milliarden US-Dollar bildet hierfür die Basis, wobei allein in diesem Jahr Papiere für rund 2 Milliarden US-Dollar erworben werden sollen.
Institutionelles Interesse trotz Umsatzdelle
Dieses klare Bekenntnis zur Aktionärsrendite stößt bei institutionellen Anlegern auf Gegenliebe. Jüngste Meldungen zeigen, dass etwa Central Bank & Trust Co. ihre Beteiligung im vierten Quartal massiv aufgestockt hat. Operativ lieferte Waste Management Ende Januar ein solides, wenn auch nicht perfektes Bild ab. Mit einem Gewinn pro Aktie von 1,93 US-Dollar bei einem Umsatz von 6,31 Milliarden US-Dollar blieb der Konzern geringfügig hinter den Analystenschätzungen zurück. Positiv bewerten Marktbeobachter jedoch die Profitabilität: Die bereinigte EBITDA-Marge stieg im vergangenen Geschäftsjahr auf über 30 %.
Waste Management Aktie Chart
Bewertung und Marktlage
An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 194,60 Euro. Trotz eines Rücksetzers von rund 7,5 % auf Sicht von zwölf Monaten bleiben Analysten mehrheitlich optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 254 US-Dollar, was die Einstufung als „Moderate Buy“ stützt.
Die Kombination aus einer über zwei Jahrzehnte gewachsenen Dividendenhistorie und dem nun forcierten Rückkaufprogramm bildet das Gerüst für das laufende Geschäftsjahr. Anleger achten nun darauf, in welchem Tempo das Management die Rückkäufe nach der Bilanzvorlage tatsächlich umsetzt.
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