Liebe Leserin, Lieber Leser,
Plug Power braucht dringend frisches Geld und am liebsten würde das Unternehmen sich dieses bequem über weitere Kapitalerhöhungen beschaffen. Doch fällt es ausgesprochen schwer, dafür die notwendige Zustimmung der Aktionäre zu beschaffen. Bereits Ende Januar scheitete ein solches Vorhaben und gestern wurden die notwendigen Mehrheiten erneut verfehlt.
Bei der vertagten Hauptversammlung fanden sich zwar erneut zahlreiche Zustimmungen. Es reichte aber nicht aus, da erneut viele Investoren dem Ganzen fernblieben. Mit abgestimmt werden sollte daher über eine neue Regelung, bei der in Zukunft Mehrheiten von anwesenden Anteilseignern ausreichen würde, statt eine Abstimmung von allen Stammaktien abhängig zu machen. Doch auch damit konnte Plug Power sich (noch) nicht durchsetzen.
Plug Power: Aller guten Dinge sind drei?
Einfach so geschlagen geben möchte sich Plug Power allerdings nicht. Für den 17. Februar wurde erneut eine Abstimmung angekündigt. Bis dahin will das Unternehmen sich darum bemühen, weitere Zustimmung zu erhalten und forderte all jene AKtionäre, die bisher noch keine Stimme abgegeben haben, um eine Stimmabgabe bis zum 16. Februar auf.
An der Börse kommt es nicht gut an, dass Plug Power sich mit dem Thema derart schwertut. Denn die fehlende Unterstützung durch die Aktionäre lässt letztlich auch vermuten, dass dem Unternehmen das Vertrauen ein Stück weit entzogen wurde. Die Aktie reagierte deutlich und rutschte am gestrigen Donnerstag um 9,3 Prozent in die Tiefe. Es bleibt noch beim Notfallplan eines Reverse Split, sollten die Anteilseigner sich partout nicht von einer Verdopplung der maximal zulässigen Stammaktien überzeugen lassen.
Bloom Energy: Versöhnliche Zahlen
Die Aktie von Bloom Energy bekam es am Donnerstag ebenfalls mit heftigem Gegenwind zu tun, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Bitcoin-Kurse im freien Fall und zunehmende Zweifel an den Ausgabeplänen der Tech-Giganten provozierten in dieser Woche einen kleinen Ausverkauf im Segment. Da bei Bloom Energy Fantasien um KI-Rechenzentren eine entscheidende Rolle spielen, wurde die Aktie mit in die Tiefe gezogen.
Nach Börsenschluss gab es aber noch einmal Erleichterung. Das Unternehmen konnte mit den Zahlen für das vierte Quartal in jedweder Hinsicht punkten. Der Umsatz verbesserte sich um 36 Prozent auf 777,7 Millionen Dollar und der Gewinn je Aktie lag mit 0,45 Dollar fast 50 Prozent über der Schätzung der Analysten. Darüber hinaus überraschte Bloom Energy mit einer Prognose von 3,1 bis 3,3 Milliarden Dollar Umsatz im laufenden Geschäftsjahr. Die Konsensschätzung belief sich lediglich auf 2,55 Milliarden Dollar. Es scheint also etwas mehr als nur die blanke Hoffnung hinter Bloom Energy zu stecken, was der Aktie heute vorbörslich Aufschläge von 12,2 Prozent einbrachte.
ITM Power gerät ins Schwitzen
Bereits im Januar konnte auch das britische Unternehmen ITM Power ansehnliche Zahlen vorlegen, die aber recht schnell wieder in Vergessenheit zu geraten scheinen. Nach einer anfänglich positiven Reaktion ging die Aktie in einen Abwärtstrend über, welcher das Papier heute unter die Marke von 0,70 Euro trieb. Es ist das erste Mal seit dem vergangenen Sommer, dass es dazu gekommen ist. Sollte sich daran bis Handelsschluss nichts ändern, so könnten negative Impulse aus der Charttechnik die fundamental positive Entwicklung letztlich überlagern. Ein weiterer Sturz in Richtung 0,50 Euro wäre dann kaum auszuschließen.
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