Liebe Leserin, Lieber Leser,
das enorme Potenzial von Wasserstoff und Brennstoffzellen ist noch immer nicht von der Hand zu weisen. Gerade jetzt wäre Europa wohl sehr dankbar, hätte es in der Vergangenheit sehr viel mehr in den Sektor investiert. Doch hilft es wenig, verpassten Chancen hinterherzutrauern. Ebenso wenig bringt es Anlegern, den lieben langen Tag über mögliche Zukunftschancen zu träumen.
Stattdessen sind tatsächliche und messbare Fortschritte gefragt. So schlecht es um Wasserstoff-Aktien auch manches Mal bestellt sein mag: können die Unternehmen neue Aufträge und Aussichten auf steigende Umsätze liefern, so wird dies an den Börsen noch immer belohnt. Das zeigte sich zuletzt an mehreren Beispielen.
SFC Energy meldet Vollzug
So ließ beispielsweise SFC Energy kürzlich wissen, den Erwerb einer 15-prozentigen Beteiligung an Oneberry Technologies offiziell abgeschlossen zu haben. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen aus Singapur im Bereich KI-gestützter Überwachungs- und Sicherheitssysteme, die beispielsweise bei der Drohnenabwehr von kritischer Infrastruktur zum Einsatz kommen. Viel aktueller könnte dieser Bereich derzeit wohl kaum sein.
Verbunden ist der Einstieg aber nicht nur mit vagen Hoffnungen, sondern auch mit einem konkreten Neuauftrag. 6,6 Millionen Euro soll SFC Energy dafür erhalten. Das steigert natürlich die Hoffnung, dass es in der kommenden Woche bei den Zahlen vielleicht noch einen etwas freundlicheren Ausblick zu sehen geben könnte. Zuletzt peilte das Management 150 bis 160 Millionen Euro Umsatz für das laufende Jahr an. Vorläufige Zahlen ließen die Stimmung bereits steigen und mit 14,32 Euro notierte die Aktie heute Morgen 13,7 Prozent höher als zu Jahresbeginn.
SFC Energy Aktie Chart
Ballard Power übertrifft Erwartungen
Bereits in der vergangenen Woche öffnete Ballard Power seine Bücher und konnte dabei für angenehme Überraschungen sorgen. Mit einem um 37 Prozent auf 33,6 Millionen Euro gestiegenen Umsatz konnte die Konsensschätzung der Analysten um mehr als eine Million Euro übertroffen werden. Zwar wurde dennoch ein Verlust von 0,06 Euro je Aktie eingefahren, was aber ebenfalls geringer als befürchtet war.
Das nährt die Hoffnung darauf, dass der vor einiger Zeit eingeleitete Umschwung Früchte trägt. Ballard Power konzentriert sich mittlerweile auf seine lukrativsten Geschäftsbereiche und hat sich von manch anderem Vorhaben getrennt. Dadurch hat der Konzern seine Kosten heute sehr viel besser im Griff, und das wird an der Börse auch belohnt. Der Aktienkurs notierte zu Handelsschluss am Donnerstag bei 2,48 US-Dollar und damit satte 85 Prozent höher als vor einem Jahr um diese Zeit.
Plug Power schraubt an der Effizienz
Ein Umschwung findet auch bei Plug Power statt. Jahrelang wurde dort im Prinzip mit der Brechstange am Wachstum gearbeitet, buchstäblich ohne Rücksicht auf Verluste. Doch der letzte Ausblick zeichnete ein anderes Bild. Wachstum soll es zwar weiterhin geben. Die Effizienz wird aber unter dem neuen CEO Jose Luis Crespo stärker in den Vordergrund gestellt. Gelungen ist bereits eine positive Bruttomarge, was als ein massiver Erfolg angesehen werden darf. Bis Ende 2028 soll schließlich auch unter dem Strich ein Gewinn erzielt werden.
Der Weg dorthin ist mittlerweile mehr als nur bloße Fantasie und die drohende Energiekrise könnte vielleicht noch für zusätzlichen Auftrieb sorgen. Die Stimmung an den Märkten hat sich seit den letzten Zahlen merklich gedreht. Just in dieser Woche konnte an den hiesigen Märkten die 2-Euro-Marke wieder erreicht werden. An der Heimatbörse ging es derweil in diesem Jahr bisher um knapp 22 Prozent bis auf 2,40 Euro am Donnerstag aufwärts.
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