Liebe Leserin, Lieber Leser,
Wasserstoff wird zwar von vielen als wichtige Zukunftstechnologie betrachtet. Doch gibt es auch weiterhin zahlreiche Zweifel sowie Skepsis dem potenziell klimaneutralen Kraftstoff gegenüber. Das bekam auch das Bündnis H2anau zu spüren, welches kürzlich an der Karl-Rehbein-Schule in Hanau über Sinn, Nutzen und Chancen von Wasserstoff in der Stadt sprach, die dort auch als „Hauptstadt des Wasserstoffs“ bezeichnet wird. Unternehmen wie Heraeus sind direkt vor Ort, doch einige der rund zwei Dutzend Besucher zeigten sich Skepsis.
Das gehört beim Thema Wasserstoff zum Alltag dazu. Ganz anders sieht das bei der Kritik aus, welche der schwedische Sender SVT kürzlich gegenüber PowerCell Sweden äußerte. In einem Bericht heißt es, das Unternehmen habe Brennstoffzellensysteme trotz technischer Mängel an Kunden verkauft. Letztere erhielten dann Systeme mit einer deutlich kürzeren Laufzeit als versprochen, so die Vorwürfe.
PowerCell Sweden weist die Vorwürfe zurück
Natürlich kann und will PowerCell Sweden das nicht einfach so stehen lassen. Das Unternehmen reagierte mit einer detaillierten Stellungnahme, in welcher die Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen wurden. Der Bericht beziehe sich auf Hardware, die längst veraltet sei und durch aktualisierte Plattformen sowie Prozesse ersetzt wurde, heißt es seitens des Unternehmens. Verwiesen wurde auch auf eine Zusammenarbeit mit Bosch mit Felddaten aus über 500.000 Betriebsstunden.
Die Anleger können natürlich nicht wissen, welche der beiden Darstellungen denn nun der Wahrheit entsprechen mag. Doch die Zweifel sind gesät und die Sorgen groß. Gerade in einem ohnehin angeschlagenen Marktumfeld geh es mit der PowerCell Sweden-Aktie im hohen Tempo abwärts. Am Montag verlor der Titel zeitweise um rund 30 Prozent an Wert. Trotz einer geringen Erholung am Dienstag sind bei einem Kurs von 1,49 Euro am Mittwochmorgen weiterhin massive Kursverluste im Wochenvergleich zu beklagen.
PowerCell Sweden Aktie Chart
Nel ASA: Nichts Neues
Bei Nel ASA muss man sich derweil vor allem Kritik darüber gefallen lassen, dass es schlicht nichts Neues zu berichten gibt. Das ist in diesem Fall keine gute Nachricht, da die Aktionäre seit einer gefühlten Ewigkeit sehnlichst auf neue Auftragseingänge warten. Solche sind zwar in der jüngeren Vergangenheit nicht vollkommen ausgeblieben. Es hat aber nicht gereicht, um die Aktie aus dem Kurskeller zu befördern. Auch heute notiert das Papier wieder unterhalb der Marke bei 0,20 Euro und müht sich ein wenig ab, wenigstens das Allzeit-Tief auf Abstand zu halten.
Ballard Power kann punkten
Was die Anleger sehr viel lieber sehen wird, zeigt Ballard Power. Der kanadische Brennstoffzellenspezialist konnte einen neuen Auftrag des Partners New Flyer an Land ziehen. Gleich 500 Bennstoffzellenmotoren sollen dorthin geliefert werden, um Wasserstoff-Busse in ganz Nordamerika betreiben zu können. New Flyer zeigt sich von den Gerätschaften auch alles andere als unzufrieden. Über das letzte Jahrzehnt habe man bereits Busse mit entsprechenden Brennstoffzellen in mehrere Regionen ausgeliefert, welche ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt hätten.
Für Ballard ist das Ganze nicht nur ein Vertrauensbeweis, sondern auch der bisher größte Einzelauftrag der langjährigen Partnerschaft mit New Flyer. Das stärkt die Anleger enorm, welche sich schon im vorbörslichen Handel mir Kursaufschlägen von 13,8 Prozent bedankten. Damit könnte die Marke bei 2 US-Dollar, welche Ballard Power im gestrigen Handel knapp nach unten durchkreuzte, doch noch recht bequem gehalten werden.
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