Liebe Leserin, Lieber Leser,
in den letzten Tagen blickten die Anteilseigner von Plug Power den anstehenden Quartalszahlen eher sorgenvoll entgegen. Schließlich gab es zuletzt nur eine überschaubare Anzahl an Meldungen zu Auftragseingängen und die chronischen Liquiditätsprobleme wollten nicht verschwinden. Eingestellt hatte sich so mancher Anleger auf eine herbe Enttäuschung, weshalb der Aktienkurs im Vorfeld deutlich nachgab.
Richtig zu verdenken war es den Anlegern nicht, da Plug Power in der Vergangenheit schon des Öfteren Versprechen nicht einhalten konnte. Dass zu Jahresbeginn ein Bruttogewinn für das vergangene Quartal in Aussicht gestellt wurde, darauf blickten daher einige Beobachter doch eher skeptisch. Doch Plug Power ist es gelungen, eben dieses Versprechen einzulösen und auch an anderer Stelle mit überraschend guten Ergebnissen zu glänzen.
Plug Power will in die Gewinnzone
Im vierten Quartal konnte Plug Power einen Bruttogewinn von 5,5 Millionen US-Dollar erzielen, woran viele zuvor schon gar nicht mehr glauben wollten. Die Bruttomarge fiel mit 2,4 Prozent zwar bescheiden, aber positiv aus. Im Vorjahreszeitraum sah das noch ganz anders aus. Gereicht hat es im Gesamtjahr für einen Umsatz von 710 Millionen Dollar und damit 12,9 Prozent mehr als noch 2024. Im Schlussquartal konnten die Umsätze auf 225 Millionen Dollar gesteigert werden. Das lag deutlich über den 192 Millionen Dollar aus dem vergangenen Jahr und auch leicht über der Konsensschätzung der Analysten.
Anders ausgedrückt hatte Plug Power reihenweise erfreuliche Neuigkeiten im Gepäck. Zwar schrieb das Unternehmen dennoch herbe Verluste. Der Nettoverlust je Aktie wurde auf 0,63 Dollar beziffert. Nachdem so gut abgeliefert wurde, können die Anleger den Versprechen des seit gestern amtierenden neuen CEO José Luis Crespo aber eher Glauben schenken. Unter seiner Führung will Plug Power im Schlussquartal des laufenden Jahres ein positives Ebitda erzielen und bis Ende kommenden Jahres auch operativ in den schwarzen Zahlen landen. Noch ein Jahr später will man dann schließlich vollständig profitabel werden.
Neue Zuversicht
Ob es damit klappen wird, das lässt sich gegenwärtig natürlich unmöglich vorhersagen. Gezeigt hat Plug Power aber bereits, dass es sich durchaus gemausert hat und zu Verbesserungen in der Bilanz in der Lage ist. Das wird von den Anlegern mit satten Aufschlägen belohnt. Der Aktienkurs legte heute im vorbörslichen Handel um über 13 Prozent zu und steuerte damit wieder auf Gefilde oberhalb der 2-Dollar-Marke zu. Dieses Kunststück gelingt den Bullen auch noch in einem denkbar schwierigen Marktumfeld, das ansonsten von tiefroten Vorzeichen geprägt ist.
Blanke Euphorie ist wahrscheinlich noch nicht angesagt. Doch die weiteren Aussichten haben sich schlagartig aufgehellt und Plug Power kann den Anlegern endlich mehr als nur vage Versprechend liefern. Genau das würden sich die Anleger von anderen Wasserstoff-Playern auch wünschen. ITM Power kann davon aktuell zu wenig liefern. Zwar meldete das Unternehmen vor rund zwei Wochen die finale Investitionsentscheidung für ein neues Großprojekt, nannte dazu aber noch keine weiteren Details. Die initialen Kurssteigerungen lösten sich recht schnell wieder in Luft auf und in dieser Woche unterschreitet die ITM-Power-Aktie wieder die nicht unwichtige Marke bei 0,70 Euro. Doch bleibt auch hier ein wenig die Hoffnung, dass der Titel vor dem Hintergrund der aktuellen Marktverwerfungen vielleicht etwas unterschätzt werden mag.
Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 04. März liefert die Antwort:
Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
