Wasserstoff-Aktien: Erhöhte Nervosität bei Nel ASA und Plug Power!

Vor den nächsten Zahlen von Nel ASA und Plug Power begeben sich die Anleger in Stellung und erwarten Antworten auf offene Fragen.

Auf einen Blick:
  • Bereits am Donnerstag stehen neue Zahlen von Nel ASA an.
  • Nur wenige Tage später öffnet auch Plug Power seine Bücher.
  • Die Anleger erwarten neue Signale, welche über nackte Zahlen hinausgehen.
  • Die Vorfreude hält sich in Grenzen.

Liebe Leserin, Lieber Leser,

es wird wieder einmal spannend bei den Wasserstoff-Aktien. Im Sektor wird (notgedrungen) viel spekuliert und ab und zu auch noch gehofft. Doch bei einigen der am meisten beachteten Pure Playern stehen in den kommenden Tagen Zahlen an, welche die aktuelle Lage ungeschönt darstellen dürften. Den Vortritt hat am morgigen Donnerstag Nel ASA. Die Erwartungen sind nicht eben gigantisch.

Allerdings werden die Börsianer bei dieser Gelegenheit nicht nur auf die nackten Zahlen blicken. Mit dem zuletzt gemeldeten Auftragsbestand im Hinterkopf ist sogar mehr oder weniger damit zu rechnen, dass jene eher mau ausfallen werden. Viel mehr von Interesse wird daher sein, ob Nel zwischenzeitlich neue Aufträge an Land ziehen konnte oder solche wenigstens in Aussicht stehen. Nur damit wäre es denkbar, dass der Knoten an der Börse platzen könnte.

Nel ASA auf dünnem Eis

Seit einer gefühlten Ewigkeit schon notiert die Nel ASA-Aktie in direkter Nähe zum Abgrund und denkbar knapp entfernt vom 52-Wochen-Tief bei 0,17 Euro. Heute Morgen erfolgte die nächste Annäherung, als es um 1,6 Prozent in die Tiefe ging. Auf den ersten Blick hat sich nicht viel geändert; der Kurs blieb bei schwachen 0,18 Euro. Sehen wir uns die Nachkommastellen an, fällt allerdings ein Kurs von 0,1798 Euro auf. Selbst in der aktuell schwachen Lage kam es in den letzten Monaten selten vor, dass die Marke von 0,18 Euro tatsächlich unterboten wurde.

Nel ASA Aktie Chart

Das zeugt von einer hohen Nervosität und davon, dass nicht wenige Anleger sich von den Zahlen die nächste Hiobsbotschaft erwarten. Das ist ihnen auch kaum zu verdenken, da es in der Vergangenheit bei Quartalszahlen leider viel zu oft genau dazu gekommen war. Es bleibt die Hoffnung darauf, dass es irgendwelche erfreulichen Nachrichten geben mag. Doch Hoffnung allein ist leider nicht der beste Anlageberater.

Was plant Plug Power?

Anfang März folgt dann Plug Power, wo die Lage zumindest charttechnisch noch etwas besser aussieht. Zudem konnte der US-Konzern im vergangenen Jahr neue Produktionsrekorde melden und bedeutend mehr Auftragseingänge verbuchen als Nel. Dennoch bleiben viele offene Fragen, welche den Anlegern unter den Fingernägeln brennen. Dazu gehört weiterhin, ob und wann Plug Power die Verlustzone zu verlassen gedenkt.

Akut wird zudem wichtig werden, was Plug Power plant, nachdem der Konzern sich die Genehmigung zur Erhöhung der Menge an ausstehenden Aktien einholte. Statt 1,5 Milliarden darf es in Zukunft drei Milliarden Aktien geben. Das wird an den Märkten als die Vorbereitung der nächsten Kapitalerhöhung angesehen. Die Zahlen werden zeigen, wie sehr Plug Power auf eine solche angewiesen sein mag und welche Dimensionen sich dabei auftun könnten.

Ein ungutes Gefühl

Würde Plug Power die volle Bandbreite seiner neuen Möglichkeiten ausschöpfen und die Anzahl der Aktien verdoppeln, so würde die Verwässerung rein rechnerisch für eine Halbierung des aktuellen Kurses sorgen. Das sind für Anleger nicht die freundlichsten Aussichten und es ist wohl auch einer der Gründe dafür, dass der Aktienkurs sich konstant unterhalb von 2 Euro aufhält. Es wird spannend zu sehen sein, ob Plug Power der zunehmenden Skepsis etwas entgegenzusetzen hat, und von Klagen von Anlegern aufgrund von Vorwürfen der Irreführung haben wir da noch nicht einmal geredet.

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