Liebe Leserin, Lieber Leser,
immer wieder tauchen neue Zweifel auf, wenn es um die Zukunftsaussichten von Wasserstoff-Aktien geht. Es braucht derzeit schon eine gewisse Erfolgsstory, um die Anleger bei Laune halten zu können. Bloße Absichtserklärungen reichen dafür nicht aus und auch bloße Worte aus der Politik hinterlassen kaum noch eine Wirkung. Zu oft wurden große Versprechen letzten Endes wieder kassiert.
Sehr viel mehr anfangen könnten Anleger mit der Aussicht auf eine steigende Nachfrage. Wohl kaum irgendwo ergeben sich solche derzeit in einer vergleichbaren Art und Weise wie im KI-Segment. Denn dass der beispiellose Aufbaue von Rechenzentren, der im laufenden Jahr laut Analysten wohl mit über einer halben Billion US-Dollar befeuert wird, das können selbst Skeptiker der Technologie nicht anzweifeln.
Bloom Energy kann sich behaupten
Für den Betrieb der gigantischen Rechenfarmen braucht es natürlich Energie, und davon nicht zu wenig. Problematisch ist dabei, dass an vielen in Entstehung befindlichen Standorten gar nicht die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Genau an dieser Stelle kommt Bloom Energy ins Spiel. Die Brennstoffszellen des Unternehmens ermöglichen eine zuverlässige Versorgung auch abseits des Netzes.
Dass es sich dabei um mehr als nur nackte Zukunftsversprechen handelt, konnte Bloom Energy mit den zu Anfang Februar vorgelegten Zahlen unter Beweis stellen. Die konnten die Erwartungen der Märkte klar übertreffen. Darauf folgen an der Börse zunächst heftige Schwankungen, doch letztlich scheint der Aufwärtstrend sich halten zu können. Am Mittwoch landete das Papier nach Aufschlägen von 8,2 Prozent bei 157,27 Dollar. Das sind rund 80 Prozent mehr (!) als zu Jahresbeginn. Da fällt der eine oder andere Tag mit Verlusten im zweistelligen Prozentbereich kaum weiter ins Gewicht.
Bloom Energy Aktie Chart
ITM Power im Aufwind
Es sind Nachrichten über steigende Auftragseingänge und höhere Prognosen, aus dem der Stoff der Träume im Wasserstoffsegment gemacht ist. Das zeigt sich auch bei ITM Power, wenn auch nicht ganz so fulminant wie bei Bloom Energy. Doch nachdem das britische Unternehmen kürzlich einen neuen Auftrag eintüten konnte, wurde die Prognose spontan nach oben korrigiert.
Darauf reagierte die Aktie, welche zuvor noch unter die Marke von 60 Pfund rutschte, mit einer deutlichen Erholung. Auch am Mittwoch ging es weiter bergauf. Aufschläge von knapp zwei Prozent ließen den Kurs auf 68 Pfund ansteigen. Damit blicken die Aktionäre im 5-Tages-Vergleich auf ein Plus von 13,9 Prozent. Die Stimmung scheint sich zu drehen und der Blick nach vorn fällt wieder freundlicher aus. Es gibt endlich wieder Belege dafür, dass eben doch noch ein ernsthaftes Interesse auf Seiten der Abnehmer besteht.
ThyssenKrupp Nucera lässt nicht locker
Das ist auch ThyssenKrupp Nucera bewusst, weshalb das Unternehmen beim Thema Wasserstoff weiterhin am Ball bleibt. Zwar ging der Auftragsbestand zuletzt deutlich zurück und einzig ein Rekordauftrag aus dem Chlor-Alkali-Geschäft sorgte bei den Zahlen noch für positive Impulse. Dennoch stiegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung von sieben auf neun Millionen Euro an, wie „chemie.de“ berichtet. Gesetzt wird auf Fortschritte bei der Elektrolyse. Die Summern wirken überschaubar und unnötige Risiken geht ThyssenKrupp Nucera offensichtlich nicht ein. Dass es im Unternehmen immerhin nicht rückwärts geht, darf an den Märkten aber vielleicht als positives Signal gewertet werden.
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