Liebe Leserin, Lieber Leser,
die jüngsten Zahlen von Nvidia unterlegen erneut, dass der Boom im KI-Segment noch lange nicht an seinem Ende angekommen ist. Das erfreut auch die Anleger von Bloom Energy. Schließlich ist der kometenhafte Aufstieg des Konzerns nahezu ausschließlich auf Aufträge in bisher ungeahnter Höhe von KI-Playern wie Oracle oder Meta zu verdanken. Doch die Ergebnisse von Nvidia brauchte es gar nicht erst, um der Rallye wieder neuen Rückenwind zu verleihen.
Am Mittwoch sorgte Bloom Energy mit einem frischen Auftrag bereits selbst für gute Stimmung. Der Neocloud-Anbieter Nebius klopfte an und sicherte sich Brennstoffzellen mit einem Volumen von 250 Megawatt. Für Installation, Betrieb und Wartung sollen Bloom Energy bis zu 2,6 Milliarden US-Dollar überwiesen werden. Diese Summe soll nicht einmalig, sondern monatlich anfallen, berichtet „Wallstreet Online“. Während andere Unternehmen aus dem Bereich noch damit kämpfen, ihre Umsätze zu erhöhen, scheint Bloom Energy bereits zwei Schritte weiter zu sein.
Bloom Energy sorgt für Windschatten bei Ballard Power
Erfreulich an solchen Meldungen ist vor allem, dass sich der bisherige Eindruck unter den Börsianern bestätigt. Denn gerechnet wird damit, dass bisherige Auftragseingänge nur den Beginn einer langen Siegesserie darstellen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf treibt es die Bloom Energy-Aktie munter weiter in die Höhe. Am Mittwoch legte der Titel um acht Prozent auf 282,31 Dollar zu und freute sich nachbörslich über weitere grüne Vorzeichen.
Bloom Energy Aktie Chart
Erwartet wird auch, dass der KI-Boom bei Mitbewerbern ankommen wird, schon allein aufgrund begrenzter Kapazitäten. Vielleicht auch deshalb braucht es gar keine Neuigkeiten von Ballard Power selbst, um auch in Kanada neue Kauflaune entstehen zu lassen. Hier gab es sogar ein Plus von 13,9 Prozent zu bewundern und der Kurs kratzte mit einem Schlusskurs von 4,78 Dollar schon fast am 52-Wochen-Hoch bei 4,86 Dollar. Die jüngste Korrektur rückt damit in den Hintergrund. Zu bieten hat das Unternehmen immerhin auch einen Auftragsbestand von 112,9 Millionen Euro bis 2029. Das mag im Vergleich zu Bloom Energy fast schon etwas bescheiden aussehen. Für Ballard Power ist es aber eine gute Aussicht darauf, nachhaltig in die schwarzen Zahlen zu gelangen.
SFC Energy mit Millionen-Auftrag aus der Ukraine
Chancen für Brennstoffzellen ergeben sich indes nicht nur bei KI-Rechenzentren. Auch im rasant wachsenden Rüstungssegment gewinnt die Technologie an Bedeutung. Das stellt SFC Energy mit einem neuen Auftrag unter Beweis. Noch in diesem Quartal sollen über die Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung Auslieferung für Brennstoffzellen in die Ukraine beginnen. Das Volumen des Auftrags wird auf stattliche 42,7 Millionen Euro beziffert. Damit handelt es sich um den bisher größten Einzelauftrag überhaupt für SFC Energy.
Das wird sich wohl bei den Bilanzen bemerkbar machen, weshalb das Management die Prognose schon einmal nach oben angehoben hat. Die Umsätze sollen nun bei 163 bis 175 Millionen Euro liegen. Zuvor wurden lediglich 150 bis 160 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das bereinigte Ebitda soll derweil statt bei 20 bis 24 nun bei 29 bis 34 Millionen Euro landen. Selbst im ungünstigsten Fall dürfte SFC Energy die bisherigen Aussichten also klar übertreffen. Das sorgt für gute Stimmung unter den Aktionären. Die Aktie schwang sich in den letzten fünf Tagen um rund zehn Prozent bis auf 22,60 Euro am Donnerstagmorgen in die Höhe.
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