Liebe Leserin, Lieber Leser,
die Lethargie im Wasserstoffsegment scheint endlich zu einem Ende zu finden. In jüngster Zeit gab es nahezu täglich erfreuliche Entwicklungen zu sehen. Genau das scheint sich munter fortzusetzen. Statt nur über theoretische Chancen zu reden, wird immer öfter auch tatsächlich Geld in die Hand genommen. So auch in Nordfriesland, wo immerhin 1,5 Millionen Euro für ein Projekt des Energieversorgers GP Joule fließen. Der entsprechende Förderbescheid wurde laut „NDR“ bereits ausgestellt.
Ziel des Ganzen ist der Ausbau eines Elektrolyseurs, um in Zukunft bis zu 30 Busse täglich betanken zu können und damit der Wasserstoff-Mobilität vor Ort einen Schub zu verpassen. Es mag sich nur um eine kleine Meldung handeln. Doch genügen davon zeichnen eine Zukunft, in der Wasserstoff eben keine Nische mehr sein wird, sondern sich zu einer ernsthaften und potenziell emissionsfreien Alternative zu fossilen Kraftstoffen entwickelt.
Ballard Power geht durch die Decke
Wasserstoff-Busse gehören neben Brennstoffzellen zu genau den Bereichen, auf die sich das kanadische Unternehmen Ballard Power konzentriert. Das passt hervorragend in die aktuelle Zeit. Denn es sind vor allem Brennstoffzellen, welche an der Börse für Ekstase sorgen. Solche werden in Zukunft wohl diverse Rechenzentren befeuern; entsprechende Aufträge konnte Bloom Energy bereits für sich verbuchen. Die Börsianer wittern nun Chancen und kaufen sich auch bei Ballard Power munter ein. Allein am Mittwoch ging es hier um 12,9 Prozent auf 3,50 US-Dollar in die Höhe.
Ballard Power Aktie Chart
Der Energiehunger bei KI-Rechenzentren ist kaum zu stillen und damit ist auch absehbar, dass die Betreiber immer mehr Aufträge springen lassen werden. Bei Ballard Power mag viel Vorfreude eingepreist sein. Das muss aber nichts Schlechtes sein und zumindest charttechnisch sind mit Aufschlägen von 45 Prozent in den letzten vier Wochen bereits Durchbrüche gelungen. Dabei warnte vor zwei Wochen Wells Fargo noch vor einer möglichen Überbewertung und erhöhte das Kursziel lediglich auf 2 Dollar. Die Bullen lassen sich davon momentan überhaupt nicht beeindrucken.
Plug Power mit neuem Fokus
Brennstoffzellen und Rechenzentren stehen auch bei Plug Power vermehrt im Vordergrund. Damit soll ein großer Teil dazu beigetragen werden, um bis Ende 2028 endlich den Sprung in die Gewinnzone zu schaffen. Einen wichtigen Meilenstein konnte man kürzlich in Form eines 132 Millionen Dollar schweren Deals mit Stream Data Centers verkünden. An der Börse setzen die Anleger daraus, dass dies nur der Anfang gewesen sein mag. Die Aktie schwang sich in dieser Woche über die 3-Dollar-Marke und hielt sich dort bisher recht entspannt. Gestern ging es um 3,6 Prozent auf 3,19 Dollar aufwärts.
SFC Energy folgt dem Beispiel
Von SFC Energy gab es zuletzt keine Neuigkeiten zu hören. Doch gab es ohnehin schon seit einer Weile die Vermutung, dass die Aktie etwas unter Wert gehandelt werden könnte. Die Zahlen aus dem letzten Jahr wurden eher mit Enttäuschung wahrgenommen, doch die Zeichen für die Zukunft sehen alles andere als schlecht aus. Sollte der Höhenflug der Brennstoffzelle sich fortsetzen, wäre es ein fruchtbarer Boden für das deutsche Unternehmen. Denn in genau diesem Bereich findet sich die Kernkompetenz von SFC Energy. Das ist den Börsianern sehr bewusst, sodass der Aktienkurs in den letzten vier Wochen um rund 17 Prozent zulegen konnte.
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