Die Aktie von Workday ist in den letzten Monaten massiv gefallen, fast 48 % vom 52-Wochen-Hoch. Doch die fundamentalen Zahlen des Unternehmens zeigen ein anderes Bild.
Workday wächst weiter, erzielt stabile Margen, steigende Free-Cashflows und verzeichnet eine fast perfekte Kundenbindung von 97 %. Analysten bleiben optimistisch: Kein einziger Experte empfiehlt derzeit ein Verkaufssignal.
Info: Workday ist ein US-Unternehmen für Unternehmenssoftware, spezialisiert auf HR-Management, Finanzen und KI-gestützte Geschäftsanwendungen.
Der Kursrutsch entstand durch mehrere kurzfristige Faktoren: Ein CEO-Wechsel, enttäuschende Quartalsguidance, geringe Entlassungen und Sorgen um die Rolle von Künstlicher Intelligenz im HR-Softwaremarkt. Die Reaktion der Anleger übersah jedoch, dass Workday seine Subskriptionsumsätze weiterhin zweistellig steigert und 12-13 % Wachstum für 2027 erwartet.
Workday Aktie Chart
Workday: Das ist die Stärke
Die Stärke von Workday liegt im sogenannten „Switching-Moat“: Kunden, die Workday nutzen, investieren stark in die Konfiguration, Prozesse und Schulungen. Ein Umstieg auf Konkurrenzlösungen würde immense Kosten und Aufwand verursachen. Das sorgt für eine nahezu unveränderliche Kundenbasis.
Workday transformiert sich zusätzlich zum AI-Tollbooth: Das Unternehmen führt ein nutzungsbasiertes Preismodell für KI-Aktionen ein. Jede Nutzung, auch über Drittanbieter, wird abgerechnet. So verdient Workday künftig an jeder AI-Interaktion. Das treibt Umsatzwachstum und stärkt die Marktstellung.
Finanziell zeigt Workday Stärke:
- Der Free Cashflow wuchs um 27 %,
- Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 2,9 Mrd. Dollar
- Cashbestände von 5,4 Mrd. Dollar
- Operative Marge bei auf 30,6 %
Für Anleger heißt das!
Der Markt preist Risiken über, die das Geschäft kaum betreffen. Workday bleibt ein wachstumsstarkes, profitables Unternehmen mit einzigartiger Kundenbindung und wachsender KI-Monetarisierung. Anleger sehen hier ein günstiges Einstiegsfenster, das langfristiges Potenzial bietet.
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