Warten, Zittern, Hoffen: Was Anleger bei Nel ASA wissen müssen

Die Aktie von Nel ASA steckt im Wartemodus. Anleger warten auf die Zahlen im März, während Politik, Aufträge und Allianzen über die Zukunft entscheiden.

Auf einen Blick:
  • Alles hängt an den Q4- und Jahreszahlen 2025
  • Auftragseingang entscheidet über die Kursfantasie
  • Kostensenkungen müssen sich endlich im EBITDA zeigen
  • Förderpolitik bleibt der Schlüssel für neue Projekte
  • Industrie-Allianz erhöht den Druck auf die EU

Bei Nel ASA herrscht gespannte Ruhe. Der Kurs tritt auf der Stelle. Nachrichten fehlen. Der Markt wartet. Alles dreht sich um die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Am 4. März 2026 legt der norwegische Elektrolyse-Spezialist die Karten auf den Tisch. Es ist ein wichtiger Termin. Zum ersten Mal zeigt Nel ein komplettes Jahr als reiner Elektrolyseur-Anbieter nach dem Ausstieg aus dem Tankstellengeschäft.

Für Anleger geht es um harte Fakten. Zieht der Auftragseingang wieder an oder bleibt die Pipeline dünn? Besonders im Alkaline-Bereich schauen Investoren genau hin. Ebenso entscheidend ist der Blick auf die Kosten. Haben Sparprogramme gewirkt? Sinkt der operative Verlust endlich spürbar? Auch die Kasse zählt. Reicht die Liquidität, um die geplanten Schritte 2026 zu finanzieren, ohne frisches Geld vom Markt zu holen?

Nel ASA Aktie Chart

Nel ASA hofft auf Politik

Der größere Rahmen bleibt angespannt. Viele Wasserstoffprojekte hängen in der Warteschleife. Investitionsentscheidungen verzögern sich. Ohne grünes Licht bestellen Kunden keine Elektrolyseure. Förderprogramme spielen dabei eine Schlüsselrolle. Die EU-Wasserstoffbank und die US-Steuergutschrift 45V gelten als Zünglein an der Waage für neue Projekte.

Für neue Hoffnung sorgt eine politische Offensive. Nel schließt sich mit fünf Schwergewichten zur Allianz „Electrolysers for Europe“ zusammen. Mit dabei sind ITM Power, Sunfire, thyssenkrupp nucera, John Cockerill und Topsoe. Gemeinsam bringen sie mehr als zehn Gigawatt Jahreskapazität auf die Waage, verteilt über mehrere EU-Länder.

Nel ASA: Die Botschaft ist klar

Die Industrie ist bereit. Fabriken stehen. Doch der Markt liefert nicht. Genau diese Lücke will das Bündnis schließen. Mehr Druck auf die Politik. Bessere Rahmenbedingungen. Schnellere Entscheidungen.

Für Anleger heißt das: Die Story lebt. Aber sie braucht endlich Umsetzung. Die Zahlen Anfang März könnten zeigen, ob Nel den Wendepunkt erreicht – oder weiter auf bessere Zeiten warten muss.

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