Warner Bros. Discovery steht heute im politischen Rampenlicht Washingtons. Der geplante Asset-Verkauf an Netflix muss sich vor dem US-Justizausschuss behaupten, während Konkurrent Paramount Skydance weiterhin mit einem feindlichen Angebot auf eine komplette Übernahme drängt. Investoren blicken nervös auf die Anhörung, denn die dort geäußerten regulatorischen Bedenken könnten das Zünglein an der Waage in diesem Milliarden-Poker sein.
Senat nimmt Netflix-Deal ins Visier
Der heutige Dienstag, 3. Februar, markiert einen entscheidenden Moment für die geplante Transaktion. Der Justizausschuss des Senats prüft die wettbewerbsrechtlichen Auswirkungen des Deals, bei dem Netflix wesentliche Teile wie HBO, die Warner Bros. Filmstudios und den Streamingdienst Max übernehmen soll. Führungskräfte beider Unternehmen werden erwartet, um Fragen zur möglichen Marktmachtkonzentration zu beantworten.
Obwohl das Board von Warner Bros. Discovery der Vereinbarung bereits zugestimmt hat, schwebt das Damoklesschwert kartellrechtlicher Einschränkungen über dem Vorhaben. Der Verlauf der heutigen Anhörung dürfte Investoren wichtige Hinweise darauf geben, wie realistisch der Zeitplan der Übernahme tatsächlich ist und ob regulatorische Hürden den Deal gefährden könnten.
Das Ringen um die Zukunft
Die Aktionäre befinden sich in einer komplexen Situation zwischen zwei konkurrierenden Visionen. Das vom Management favorisierte Modell sieht vor, Premium-Assets für 27,75 US-Dollar in bar an Netflix zu veräußern, während das verbleibende lineare TV-Geschäft (u.a. CNN, Discovery) in eine neue Gesellschaft namens „Discovery Global“ ausgegliedert wird.
Dem gegenüber steht das feindliche Angebot von Paramount Skydance, das eine komplette Übernahme für 30,00 US-Dollar je Aktie in bar vorsieht. Dass die Aktie derzeit bei 23,30 Euro notiert und auf 30-Tage-Sicht über 18 Prozent verloren hat, verdeutlicht die Skepsis des Marktes. Der deutliche Abschlag zu beiden Angebotspreisen spiegelt die Sorge wider, dass regulatorische Eingriffe die lukrativen Exit-Szenarien blockieren oder verzögern könnten.
Wichtige Termine im Februar und März
Neben der politischen Debatte bleiben auch die fundamentalen Daten relevant. Am 26. Februar 2026 wird Warner Bros. Discovery die Ergebnisse für das vierte Quartal vorlegen. Hier dürften vor allem Cashflow und Abonnentenzahlen im Fokus stehen, da diese die Bewertung der geplanten Spin-off-Einheit beeinflussen. Die finale Entscheidung liegt voraussichtlich im März bei den Aktionären, die laut Berichten dann über den Netflix-Deal abstimmen sollen – sofern die Regulierer nicht vorher intervenieren.
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