Warner Bros. Discovery-Aktie: Bieterschlacht um Medienriesen!

Paramount wirft dem Vorstand von Warner Bros. Discovery vor, ein unterlegenes Netflix-Angebot zu bevorzugen

Auf einen Blick:
  • Paramount bietet 30 Dollar je Aktie in bar, Netflix 27,42 Dollar in gemischter Form
  • Netflix-Deal vom 5. Dezember hat laut Paramount bereits an Wert verloren
  • Paramount kritisiert Unsicherheiten im Netflix-Angebot wegen möglicher Schuldenreduzierung
  • Alle drei Aktienkurse eröffneten am Donnerstag schwächer

Konkurrierendes Angebot sorgt für Unruhe

Die Aktie von Warner Bros. Discovery gerät zwischen die Fronten zweier Bieterwettbewerber. Nachdem das Medienunternehmen das Angebot von Paramount Skydance abgelehnt hatte und stattdessen die am 5. Dezember angekündigte Übernahme durch Netflix weiterverfolgen will, wehrt sich Paramount nun öffentlich. Das Unternehmen bezeichnet sein Angebot über 77,9 Milliarden Dollar als „überlegen“ und fordert die Aktionäre auf, ihre Präferenz durch das Einreichen ihrer Aktien zu signalisieren.

Paramount argumentiert, dass sein Gebot von 30 Dollar je Aktie komplett in bar ausgezahlt werde und damit „definitionsgemäß vollständig sicher“ sei. Im Gegensatz dazu habe das Netflix-Angebot bereits an Wert verloren und liege nun bei 27,42 Dollar je Aktie. Der ursprünglich angekündigte Deal hatte einen Wert von 27,75 Dollar je Aktie bei einem Gesamtunternehmenswert von etwa 82,7 Milliarden Dollar vorgesehen.

Strukturelle Schwächen im Netflix-Deal aufgedeckt

Die Kritik von Paramount konzentriert sich auf die Struktur des Netflix-Angebots. Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Kaufpreis sinken könnte, falls Warner Bros. Discovery sich entscheidet, die Verschuldung von Discovery Global „angemessener“ zu gestalten. Diese Klausel würde die Erlöse für die Aktionäre schmälern. Paramount bezeichnet das Netflix-Angebot deshalb als „unmissverständlich unterlegen“ und betont die „mehrfachen unsicheren Komponenten“ der Transaktion.

Der Netflix-Deal sieht die Übernahme der Film- und Fernsehstudios sowie von HBO Max und HBO in einer gemischten Bar- und Aktientransaktion vor. Die Komplexität dieser Struktur steht im Kontrast zu Paramounts reinem Barangebot. Auch der Hedgefonds Pentwater, ein Aktionär von Warner Bros. Discovery, äußerte sich kritisch und warf dem Vorstand vor, einen Fehler begangen zu haben, indem er sich nicht mit dem überarbeiteten Angebot auseinandersetzte.

Am Donnerstag eröffneten die Aktien aller drei beteiligten Unternehmen schwächer. Anleger dürften nun gespannt verfolgen, wie sich der Vorstand von Warner Bros. Discovery positioniert und welche Argumente letztlich die Aktionäre überzeugen werden. Die kommenden Wochen könnten entscheidend sein für die Zukunft eines der größten Medienkonzerne.

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