Paramount Skydance macht Ernst und geht juristisch gegen Warner Bros. Discovery vor. In einem Brief an die Aktionäre bekräftigt das Unternehmen sein Angebot von 30 Dollar je Aktie und kündigt an, eigene Direktoren für die Wahl in den Vorstand zu nominieren. Ziel ist es, gegen die geplante Fusion mit Netflix zu stimmen.
Die Ausgangslage ist eindeutig. Paramount wirft Warner Bros. vor, wichtige Informationen zurückzuhalten. Besonders die Bewertung der Kabel-TV-Sparten, die vor dem Verkauf an Netflix abgespalten werden sollen, bleibt im Dunkeln. Paramount hält sein Angebot für den gesamten Konzern für deutlich attraktiver als Netflixs 27,75 Dollar je Aktie nur für Studios und Streaming.
Paramount zwingt Warner Bros. zur Offenlegung
Die heute eingereichte Klage soll Warner Bros. zwingen, alle relevanten Daten offenzulegen. Nur so könnten Aktionäre eine fundierte Entscheidung treffen, ob sie ihre Anteile in das Paramount-Angebot einbringen. David Ellisons Unternehmen macht klar, dass es die Übernahme durchziehen will. Sollte der Warner Bros.-Vorstand nicht freiwillig verhandeln, wird es auf eine Aktionärsabstimmung ankommen.
Die Nominierung eigener Direktoren ist dabei keine leere Drohung. Paramount bereitet sich offensichtlich auf einen längeren Kampf vor. Die Frage ist nun, ob Warner Bros. unter Druck gerät oder Netflix sein Angebot nachbessert. Für Aktionäre wird es spannend, denn die 30 Dollar von Paramount liegen deutlich über dem Netflix-Gebot. Die kommenden Wochen werden zeigen, wer am längeren Hebel sitzt.
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