Warner Bros.-Aktie: Das große Bietergefecht!

Das Board von Warner Bros. Discovery prüft ein neues Übernahmeangebot von Paramount

Auf einen Blick:
  • Paramount erhöht Angebot auf 31 Dollar je Aktie plus zusätzliche Gebühren
  • 7 Milliarden Dollar Regulierungs-Ausstiegsgebühr und 2,8 Milliarden Dollar Netflix-Abfindung inklusive
  • Board sieht mögliches überlegenes Angebot, aber keine finale Entscheidung
  • Netflix hat vier Tage Zeit für Gegenangebot, falls Board Paramount-Offerte als überlegen einstuft

Die Spannung steigt bei Warner Bros. Discovery. Das Board hat am gestern erklärt, dass das neue Angebot von Paramount Skydance durchaus zu einem überlegenen Deal führen könnte. Die Rede ist von 31 Dollar je Aktie in bar. Dazu kommen noch 0,25 Dollar pro Quartal ab dem 30. September 2026 als zusätzliche Gebühr.

Das klingt zunächst verlockend. Doch das Board macht deutlich, dass noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist. Man will weiter mit Paramount verhandeln und prüfen, ob daraus wirklich ein besseres Angebot als die Netflix-Fusion werden kann. Die Aktie reagierte nachbörslich mit einem leichten Minus von 0,9 Prozent.

Paramount legt nach mit Milliarden-Garantien

Die Details des Paramount-Angebots haben es in sich. Neben dem Kaufpreis von 31 Dollar gibt es eine Regulierungs-Ausstiegsgebühr von 7 Milliarden Dollar, falls die Transaktion an behördlichen Hürden scheitert. Paramount würde zudem die 2,8 Milliarden Dollar schwere Abfindung an Netflix übernehmen, die Warner Bros. zahlen müsste, um aus dem bestehenden Vertrag auszusteigen.

Interessant ist auch, dass Paramount zusätzliches Eigenkapital beisteuern will, um die Solvenz zu garantieren. Die Definition eines wesentlichen negativen Effekts schließt zudem die Performance des linearen TV-Geschäfts von Warner Bros. aus. Das sind alles Zugeständnisse, die zeigen, wie ernst es Paramount meint.

Netflix hat jetzt das Nachsehen, aber nicht ohne Chance. Sollte das Board tatsächlich das Paramount-Angebot als überlegen einstufen, bleiben Netflix vier Geschäftstage, um nachzulegen. Die für den 20. März angesetzte Abstimmung über die Netflix-Fusion bleibt vorerst bestehen. Anleger sollten sich auf weitere Wendungen in diesem Bietergefecht einstellen.

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