Josh D’Amaro ist seit dem 18. März offiziell CEO von Walt Disney. Und schon kommen die ersten Meldungen, die niemanden wirklich überraschen dürfen: Rund 1.000 Stellen sollen in den nächsten Wochen wegfallen. Weniger als ein Prozent der gut 231.000 Mitarbeiter weltweit, technisch gesehen. Doch die Symbolik ist eine andere.
Besonders das Marketingdepartment soll es treffen. Hintergrund ist laut einem Bericht des Wall Street Journal das sogenannte ‚Project Imagine‘, eine Initiative, die schon im Januar unter dem neu ernannten Marketingchef Asad Ayaz ins Leben gerufen wurde. Ziel: Werbung und Promotion für Film, TV und Streaming unter einem Dach zusammenfassen, Margen stabilisieren, Kosten senken. Die Grundlagen für die Kürzungen lagen demnach schon vor D’Amaros Amtsantritt bereit. Er erbt also nicht nur den Chefsessel, sondern auch den Sparplan.
Bob Igers langer Schatten
Neu ist das alles nicht. Seit 2022 hat Disney unter Bob Iger bereits mehr als 8.000 Stellen gestrichen. Ein mehrjähriger Effizienzprozess, der die Finanzen des Konzerns stabilisieren sollte. Jetzt kommt die nächste Runde. Man könnte sagen: Disney spart sich seit Jahren in eine bessere Zukunft. Ob die irgendwann auch mal ankommt, das ist die eigentlich interessante Frage.
The Walt Disney Company Aktie Chart
Barclays glaubt noch dran, aber weniger
Barclays hat derweil das Kursziel für die Disney-Aktie von 140 auf 130 Dollar gesenkt. Die Einstufung bleibt ‚Overweight‘, also Kaufempfehlung. Das durchschnittliche Kursziel der von FactSet befragten Analysten liegt bei 131,58 Dollar. Barclays liegt damit jetzt knapp darunter. Viel Spielraum nach oben sieht man dort also auch nicht mehr.
Für einen Konzern, der gerade sein Marketingdepartment umkrempelt und gleichzeitig mit einem volatilen Kinomarkt und sinkenden Margen kämpft, ist das wohl ehrlich gemeint.
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