Wacker Neuson beendet die Woche mit einem Kursplus. Trotz eines Rückgangs von 22 Prozent seit Januar stabilisiert sich das Papier im SDAX. Anleger blicken gespannt auf die Konkurrenz.
Rückenwind durch die Konkurrenz
Der Kurs schloss am Freitag bei 19,38 Euro. Damit notiert das Papier knapp drei Prozent über dem 50-Tage-Durchschnitt. Für einen Trendwechsel muss die Aktie allerdings den Widerstand bei 20,22 Euro knacken. Dort verläuft die langfristige Durchschnittslinie.
Positive Impulse kommen derweil aus der Branche. Die Traton Group steigerte ihren Absatz im zweiten Quartal um vier Prozent. Vor allem VW Truck & Bus ragte mit einem Plus von 15 Prozent heraus. Das signalisiert eine robuste Nachfrage im Bausektor.
Der Zulieferer Grammer meldete ein operatives EBIT von 23,4 Millionen Euro. Die Restrukturierung im Sektor scheint Früchte zu tragen. Jefferies rät parallel dazu beim Konkurrenten Jungheinrich zum Kauf und setzt auf das Thema Automatisierung.
Warten auf die US-Zinsen
Indes rücken makroökonomische Daten in den Vordergrund. Die US-Inflationsdaten zur Wochenmitte werden die Zinserwartungen maßgeblich beeinflussen. Da Wacker Neuson von Infrastrukturprojekten abhängt, bestimmen Finanzierungskosten den Markterfolg.
Am Montag liefert der Pre-Close-Call von Volkswagen erste Hinweise auf die industrielle Nachfrage in Europa. Verteidigt die Aktie die Unterstützung bei 16,64 Euro, bleibt das Erholungsszenario intakt. Die Hürde beim 200-Tage-Durchschnitt bleibt jedoch die entscheidende Marke für den Sommer.
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