Vulcan Energy-Aktie: Plötzlich Kursexplosion!

Vulcan Energy meldet überdurchschnittliche Testergebnisse bei Lithium-Bohrungen in Rheinland-Pfalz. Das stärkt die Perspektive für das europäische Batterie- und Geothermieprojekt.

Auf einen Blick:
  • Starker Kursanstieg der Aktie um rund 10 Prozent
  • Überdurchschnittliche Förderleistung bei Testbohrung bestätigt
  • Geologische Parameter erfüllen oder übertreffen Erwartungen
  • Kommerzielle Lithiumproduktion soll 2028 starten

Nach Tagen der Rückschläge hat sich die Vulcan Energy-Aktie am Mittwoch mit Pauken und Trompeten zurückgemeldet. Am Nachmittag verzeichnete der Geothermie- und Lithium-Titel im deutschen Handel ein Plus von rund 10 % auf knapp 2,7 Euro (Stand: 21.01.2026, 14:15 Uhr, Tradegate).

Vulcan Energy-Aktie: Erfolgreiche Testbohrungen in der Pfalz

Verantwortlich für die neuerliche Euphorie ist eine Meldung des Unternehmens, die dessen Zukunftsperspektive festigt. Demnach hat Vulcan starke Ergebnisse aus dem Produktionstest der ersten Bohrung am Standort „Schleidberg“ erzielt. Dieser befindet sich in der Gemarkung Insheim, in der Nähe von Landau (Rheinland-Pfalz).

Über den neuen Seitenast LSC‑1b wurde erstmals die Leistungsfähigkeit des Reservoirs unter realistischen Bedingungen geprüft. Der mehrstufige Test bestätigt eine hohe Förderleistung: Der Produktionsindex liegt zwischen 2,1 und 2,5 l/s/bar, was potenziellen Förderraten von etwa 105 bis 125 l/s entspricht. Diese Werte liegen über denen des Erschließungsplans für das Lionheart‑Projekt, das durchschnittlich 84 bis 94 l/s vorsieht.

Auch andere geologische Parameter wie Durchlässigkeit, Temperatur, Druckverhalten und Lithiumgehalt erfüllen oder übertreffen weiterhin die Erwartungen. LSC‑1 ist die fünfte Bohrung der ersten Projektphase. Zwei weitere Bohrungen in Insheim und Landau sind bereits im Gange.

Vulcan Energy: Lithium + Geothermie

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Bohranlage V20 zur nächsten Bohrung LSC‑2 verlegt. Insgesamt plant Vulcan bis zu 28 Bohrungen an sieben Standorten, um perspektivisch bis zu 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid‑Monohydrat pro Jahr zu produzieren – eine zentrale Ressource für Europas Batterie‑ und Elektrofahrzeugindustrie.

Parallel dazu will das Unternehmen jährlich 275 GWh grünen Strom und 560 GWh erneuerbare Wärme aus tiefer Geothermie bereitstellen. CEO Cris Moreno sieht die Ergebnisse als wichtigen Meilenstein für den Bau der ersten Projektphase, die nach Abschluss des Finanzierungpakets im Dezember bereits angelaufen ist. Die kommerzielle Produktion soll 2028 starten.

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