Vulcan Energy Aktie: LSC-3 startet am 17. Juni

Vulcan Energy treibt das Lionheart-Projekt mit der dritten Bohrung voran, während der Aktienkurs weiter nachgibt und unter dem 200-Tage-Durchschnitt notiert.

Auf einen Blick:
  • Dritte Bohrung LSC-3 am Standort Schleidberg begonnen
  • Bohrung als Injektionsbohrung für geschlossenen Kreislauf vorgesehen
  • Zweite Bohrung liefert erwartete Ergebnisse bei Tests
  • Aktie verliert knapp drei Prozent auf 2,06 Euro

Vulcan Energy bringt sein Lionheart-Projekt Schritt für Schritt voran. Die Aktie interessiert das wenig.

Am Mittwoch, dem 17. Juni 2026, meldete das Unternehmen den Start der dritten Bohrung am Standort Schleidberg nahe Landau. Die hauseigene Bohrtochter Vercana hatte die Arbeiten bereits am vorangegangenen Wochenende aufgenommen. Der Kurs reagierte mit einem Minus von knapp drei Prozent auf 2,06 Euro.

Was LSC-3 anders macht

Die neue Bohrung trägt den Namen LSC-3 und übernimmt eine andere Rolle als ihre Vorgänger. Sie soll als Injektionsbohrung fungieren: Abgekühlte, lithiumarme Thermalsoole wird nach der Wärme- und Lithiumgewinnung wieder in den Untergrund zurückgeleitet. Vulcan Energy nennt das ein geschlossenes Kreislaufsystem.

Das ist kein technisches Detail am Rand. Das Investitionsversprechen von Lionheart basiert auf dem Zusammenspiel von Lithiumgewinnung, Geothermie und Solekreislauf. LSC-3 schließt diesen Kreislauf. Für den Übergang zur nächsten Bohrposition nutzte Vercana ein hydraulisches Gleit­system, um den knapp 60 Meter hohen, vollelektrischen V20-Bohrturm zu versetzen.

Zweite Bohrung liefert planmäßige Daten

Neben dem LSC-3-Start gab Vulcan Energy auch Ergebnisse zur zweiten Schleidberg-Bohrung bekannt. Diese lief von Mitte Februar bis Anfang April 2026 und wurde effizienter abgeschlossen als die erste. Die Bohrung erreichte eine vertikale Tiefe von rund 2.845 Metern. Durch Richtungsbohrung ergibt sich eine tatsächliche Bohrlänge von knapp 3.000 Metern.

Produktivität, Integrität und Sicherheit wurden anschließend ausgiebig getestet. Durchflussrate, Temperatur und Lithiumkonzentration lagen laut Unternehmensangaben im prognostizierten Bereich. Das reduziert die Unsicherheit rund um diese Projektphase — auch wenn die gesamte Infrastrukturkette noch nicht steht.

Finanzierung steht, Zeitplan bleibt eng

Nach LSC-3 plant Vulcan Energy zwei weitere Bohrungen am Standort Schleidberg. Parallel baut das Unternehmen einen zweiten Bohrstandort in Rohrbach namens Trappelberg auf, wo die Arbeiten in der zweiten Jahreshälfte 2026 beginnen sollen.

Die Grundlage dafür legte Vulcan Energy im Mai 2026 mit dem finanziellen Abschluss eines 2,2 Milliarden Euro schweren Finanzierungspakets für Lionheart. Die Mittel stehen unter üblichen Bedingungen bereit und decken Projekt-, Tochtergesellschafts- und Unternehmensebene ab.

Kein Wunder, dass Anleger trotzdem zögern. Die Aktie liegt seit Jahresbeginn rund 21 Prozent im Minus und notiert mit 2,06 Euro deutlich unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt von 2,61 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,98 Euro aus dem Oktober 2025 trennt den Kurs noch immer fast die Hälfte.

Operative Meilensteine allein reichen offenbar nicht für eine Neubewertung. Entscheidend wird sein, ob LSC-3 reibungslos läuft und ob der Trappelberg-Start im Herbst den Zeitplan von Lionheart bestätigt.

Vulcan Energy Resources-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vulcan Energy Resources-Analyse vom 18. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Vulcan Energy Resources-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vulcan Energy Resources-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Vulcan Energy Resources: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)