Vulcan Energy Aktie: Lionheart steuert weiter auf 2028 zu

Symbolbild, KI-generiert

Vulcan Energy meldet für Lionheart planmäßige Arbeiten, einen starken Bohrtest sowie Kapitalzuflüsse und 209,4 Millionen Euro an verfügbaren Zahlungsmitteln.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert am Freitag 1,2 Prozent
  • Lionheart-Bau und Bohrungen im Plan
  • Bohrtest zeigt rund 64 Standardliter pro Sekunde
  • 53,7 Millionen Euro Eigenkapital erhalten

Die Schwäche bei Batteriemetall-Aktien hat am Freitag auch Vulcan Energy belastet. Medienberichten zufolge stand der Rücksetzer im Zusammenhang mit dem schwächeren Branchenumfeld, nachdem das Papier am Vortag kräftig zugelegt hatte. Am Freitag sank die Aktie um 1,2% auf 0,7150 €.

Lionheart bleibt im vorgesehenen Zeitplan

Operativ meldete Vulcan Energy in seinem Quartalsbericht vor gut einer Woche Fortschritte beim Projekt Lionheart. Nach Unternehmensangaben liefen Bauarbeiten und Bohrungen im Zeit- und Budgetrahmen. Die erste Produktion bleibt für 2028 angestrebt.

Beim ersten Pipelineabschnitt hatte der Bau planmäßig begonnen. Der Start des zweiten Abschnitts war für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Die Aufträge für die weiteren Pipelineabschnitte erwartete Vulcan ebenfalls im vierten Quartal 2026 zu vergeben.

Einen technischen Fortschritt meldete das Unternehmen beim Test der siebten Lionheart-Bohrung LSC-3a nach Ende des Berichtsquartals. Unter den geplanten Betriebsbedingungen lag die angezeigte Injektionskapazität bei ungefähr 64 Standardlitern pro Sekunde. Der Entwicklungsplanung lagen etwa 40 Standardliter pro Sekunde zugrunde. Vulcan wertete den Test als Bestätigung des Basisproduktionsszenarios unter Feldbedingungen.

Kapitalzuflüsse begleiten den Projektfortschritt

Im Quartal bis zum 30. September 2026 erhielt Vulcan strategische Eigenkapitalbeiträge von 53,7 Millionen Euro. Hinzu kamen deutsche staatliche Fördermittel von 10,7 Millionen Euro.

Zum Quartalsende bezifferte das Unternehmen die Zahlungsmittel einschließlich der nach 90 Tagen zugänglichen Einlagen auf 209,4 Millionen Euro. Der Nettozahlungsmittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Septemberquartal 11,1 Millionen Euro.

Auch die Aktionärsstruktur veränderte sich: Morgan Stanley meldete vor gut einer Woche einen Rückgang der kombinierten Stimmrechte und Instrumente von 5,12% auf 3,96%. Citigroup hatte vor rund zwei Wochen eine Verringerung von 7,71% auf 6,38% offengelegt.

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