JPMorgan Chase & Co. hat am Freitag eine bedeutende Beteiligung an Vulcan Energy gemeldet. Seit Dienstag hält das Institut laut Pflichtmitteilung relevante Interessen mit einem Stimmrechtsanteil von 5,38%. Die Vulcan-Aktie fiel am Freitag um 5,6%; einen konkreten unternehmensbezogenen Auslöser dafür nennt die Beteiligungsmeldung nicht.
Beteiligungsmeldungen umfassen auch Wertpapierleihe
Die Mitteilung von JPMorgan erfasst 25.763.910 Stammaktien. Zu den ausgewiesenen Positionen gehören auch verliehene Wertpapiere und weitere relevante Interessen. Die Angaben beschreiben damit nicht ausschließlich unmittelbar gehaltene Aktienpositionen.
Auch Citigroup veröffentlichte am Freitag eine veränderte Beteiligung an Vulcan Energy. Der gemeldete Stimmrechtsanteil erhöhte sich von 9,6615% auf 11,3823%. Die Pflichtmitteilung umfasst Interessen aus Wertpapierleihe und Marktverträgen. Diese Angaben zum Umfang der erfassten Interessen gehören ebenso zur Meldung wie die ausgewiesene Veränderung des Stimmrechtsanteils.
Lionheart-Test und Quartalsbericht
Als operativen Fortschritt hatte Vulcan Energy vor rund zwei Wochen einen erfolgreichen Reinjektionstest an der Lionheart-Bohrung LSC-3a gemeldet. Nach Unternehmensangaben bestätigt der Test die Matrixinjektion im Feld und stärkt das Vertrauen in den Entwicklungsplan für Lionheart.
Unter den geplanten Betriebsbedingungen schätzt Vulcan die Injektionskapazität auf ungefähr 64 Standardliter pro Sekunde. Der Entwicklungsplan hatte für Matrixinjektoren ungefähr 40 Standardliter pro Sekunde angesetzt. Die gemeldete Kapazität ist eine Schätzung für diese Betriebsbedingungen.
LSC-3a ist die siebte von insgesamt 28 geplanten Bohrungen. Der Test betrifft damit einen einzelnen Bestandteil des vorgesehenen Bohrprogramms.
Für den 28. Oktober ist die Veröffentlichung des September-Quartalsberichts von Vulcan Energy angekündigt. Er steht als nächster bestätigter Berichtstermin im Finanzkalender des Unternehmens.
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