Vulcan Energy hat am Freitag im Quartalsbericht Mittelabflüsse für Investitionen von 97,961 Millionen Euro ausgewiesen. Im operativen Geschäft flossen im Berichtszeitraum bis Ende September 2026 netto weitere 11,108 Millionen Euro ab.
Nach Unternehmensangaben liefen Bauarbeiten und Bohrungen für das Projekt Lionheart zugleich planmäßig und innerhalb des Budgets. Die Aktie verliert heute 3,1%. Bereits am Freitag hatte das Papier im Umfeld der Veröffentlichung des Quartalsberichts deutlich nachgegeben.
Termingelder ergänzen den Kassenbestand
Der Finanzbestand belief sich zum Ende des Berichtsquartals einschließlich Termingeldern auf 209,4 Millionen Euro. Davon entfielen 129,4 Millionen Euro auf den Kassenbestand und 80,0 Millionen Euro auf Termineinlagen.
Für Lionheart hatte das Unternehmen außerdem den Beginn von Abrufen strategischen Eigenkapitals und von Fördermitteln gemeldet. Die erfolgreichen Reinjektionstests vor gut drei Wochen bestätigten nach Unternehmensangaben die Matrixinjektion an der siebten Lionheart-Bohrung.
Veränderungen bei gemeldeten Stimmrechten
Vor gut einer Woche meldete JPMorgan Chase & Co. mit verbundenen Unternehmen einen höheren Stimmrechtsanteil an Vulcan Energy. Die Beteiligungsmeldung wies 6,98% aus, nach zuvor 5,38%.
Die gemeldete Veränderung umfasste Wertpapierleihvereinbarungen und Transaktionen auf eigene Rechnung. Die Mitteilung beschreibt somit nicht ausschließlich einen Aufbau des Anteils durch gewöhnliche Aktienkäufe.
Auch Morgan Stanley legte eine veränderte Stimmrechtsposition offen: Der gemeldete Gesamtanteil betrug 5,12%, gegenüber 3,74% in der vorherigen Mitteilung. Die Meldung bezeichnet diese Veränderung nicht als Ursache des Kursrückgangs.
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