Vulcan Energy-Aktie: Irre Kursparty!

Vulcan Energy startet Bau der zentralen Lithiumanlage in Frankfurt-Höchst. Das Projekt soll ab 2028 die europäische E-Mobilität mit CO2-neutralem Lithium versorgen.

Auf einen Blick:
  • Aktienkurs steigt um über sechs Prozent
  • Spatenstich für zentrale Lithiumanlage in Frankfurt
  • Produktion von 24.000 Tonnen Lithium pro Jahr geplant
  • 2,2 Milliarden Euro Finanzierungspaket gesichert

Mit einem Plus von 6,1 % auf 2,35 Euro lief es am Montagmorgen für die Vulcan Energy-Aktie zunächst sehr gut. Das 6-Monats-Minus verringerte sich damit auf -19,4 % (Stand: 27.04.2026, 9:30 Uhr, Tradegate).

Vulcan Energy-Aktie: Spatenstich für CLP-Anlage in Frankfurt

Zuletzt meldete das Unternehmen einen weiteren wichtigen Meilenstein. So hat Vulcan Energy in Frankfurt‑Höchst den Spatenstich für seine zentrale Lithiumanlage (CLP) gesetzt – ein Schlüsselprojekt für die erste Phase „Lionheart“, mit der das Unternehmen ab 2028 batteriefähiges Lithiumhydroxid in industriellem Maßstab in Deutschland produzieren will.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef betonten bei der Grundsteinlegung die strategische Bedeutung des Projekts: Es soll Europas Abhängigkeit von globalen Lieferketten verringern und zugleich ein Beispiel für CO2‑neutrale Rohstoffproduktion setzen, da die gesamte Prozessenergie aus Geothermie stammt.

Vulcan Energy-Aktie: Lithium für Europas Elektromobilität

Die CLP verarbeitet künftig hochreines Lithiumchlorid aus der Geothermie‑ und Lithiumextraktionsanlage in Landau (G‑LEP) zu Lithiumhydroxid‑Monohydrat (LHM). Beide Anlagen zusammen verfügen über eine geplante Kapazität von bis zu 24.000 Tonnen LHM pro Jahr – genug für rund 500.000 Elektrofahrzeuge. Vulcan produziert bereits seit Anfang 2025 vorkommerzielles Material zur Qualifizierung bei Batterie‑ und Autoherstellern.

Finanziell ist das Projekt durch ein 2,2‑Milliarden‑Euro‑Paket abgesichert, darunter 150 Mio. Euro aus dem neuen Rohstofffonds der KfW – das erste geförderte Vorhaben unter dem Deutschlandfonds. Die Inbetriebnahme der CLP ist für Mitte 2028 geplant. Die Anlage soll später auch Material aus weiteren Projektphasen verarbeiten.

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