Die Ära der Mantelgesellschaft Voyager Acquisition ist vorbei. Ab sofort notiert das Schweizer Unternehmen Veraxa Biotech an der Nasdaq. Der Börsengang via SPAC-Fusion verlief allerdings alles andere als reibungslos.
Notfall-Finanzierung nach Massen-Exodus
Fast alle ursprünglichen SPAC-Anleger zogen ihr Geld vorzeitig ab. Rund 99,7 Prozent der Investoren gaben ihre Anteile zurück. Das für die Fusion geplante Kapital im Treuhandkonto schrumpfte dadurch massiv.
Veraxa sicherte die nötige Liquidität deshalb durch ein neues Paket. Eine vorrangige Anleihe liefert 27,5 Millionen US-Dollar. Die Laufzeit dieses Kredits beträgt 15 Monate.
Hinzu kommt eine Kreditlinie über 50 Millionen US-Dollar. Der Partner Lincoln Park Capital stellt diese Summe bei Bedarf bereit. Veraxa will mit dem Geld vor allem klinische Studien finanzieren.
Fokus auf neue Krebstherapien
Das Unternehmen entwickelt Therapien der nächsten Generation. Im Mittelpunkt steht die hauseigene BiTAC-Plattform. Damit produziert Veraxa spezielle Antikörper-Wirkstoff-Konjugate für die Onkologie.
Diese Technologien sollen Tumore gezielter angreifen. Erste Daten von Fachkonferenzen untermauern das Potenzial der Plattform. Das Management will nun die nächsten Meilensteine der Medikamentenentwicklung erreichen.
Die Fusion wurde über eine neue Holdinggesellschaft abgewickelt. Ehemalige Voyager-Optionen werden nun unter dem Ticker-Symbol „VRXAW“ gehandelt. Die Aktie selbst nutzt das Kürzel „VRXA“.
Der geringe Streubesitz macht das Papier anfällig für extreme Ausschläge. Die hohe Burn-Rate rückt nun in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Anleger stellen sich auf turbulente erste Handelswochen an der Nasdaq ein.
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