Vonovia-Aktie: Wird es noch ungemütlicher?

Steigende Finanzierungskosten und Inflationssorgen überschatten solide Mieteinnahmen bei Vonovia. Der Aktienkurs bleibt im Abwärtstrend gefangen.

Auf einen Blick:
  • Mietwachstum treibt Ebitda leicht an
  • Finanzierungskosten belasten Quartalsgewinn
  • EZB-Zinserhöhung wird wieder wahrscheinlicher
  • Aktie verliert rund 19 Prozent im Jahr

Vonovia konnte im ersten Quartal noch ein recht solides Ergebnis erzielen. Dank erneut gestiegener Mieten ging es mit dem Ebitda um 1,4 Prozent auf 711,6 Millionen Euro aufwärts. Allerdings konnten die Anleger sich darüber nicht recht freuen. Denn in der Bilanz versteckten sich auch bereits erste Hinweise auf Auswirkungen des Irankriegs und dessen Folgen.

Die Inflation im Euroraum ist wieder angestiegen und damit steigt auch die Erwartung, dass die EZB die Zinsen in nicht allzu ferner Zukunft wieder erhöhen könnte. Im Baubereich sind höhere Zinsen zum Teil bereits angekommen. Dadurch bedingt steigen die Kapitalkosten für Unternehmen wie Vonovia.

Vonovia: Das könnte teuer werden

Für das erste Quartal meldete Vonovia bereits höhere Finanzierungskosten, was maßgeblich für eine um 7,2 Prozent geringeren auf die Aktionäre zurechenbaren bereinigten Gewinn verantwortlich war. Daraus ergeben sich aktuell nicht die freundlichsten Aussichten, da in dieser Hinsicht weitere Belastungen zumindest nicht auszuschließen sind.

Dem gegenüber steht ein starkes Vermietungsgeschäft, bei dem die Nachfrage das Angebot weiterhin in einem fast schon absurden Ausmaß übersteigt. Zudem arbeitet Vonovia auch daran, die Verschuldung zu senken. Die Anteilseigner scheint dies aber nur geringfügig beruhigen zu können. An der Börse tut sich Deutschlands größter Vermieter derzeit etwas schwer.

Gefangen im Abwärtstrend

Vonovia Aktie Chart

Die mangelnde Zuversicht ist im Chart sehr deutlich zu erkennen. Ein Erholungsversuch aus dem Februar wurde schnell kassiert und mit 22,24 Euro an diesem Wochenende sind Verluste von rund 19 Prozent im Jahresvergleich festzustellen. Chancen aufgrund von Aussichten auf den Gebäudetyp E und weitere politische Maßnahmen rücken momentan in den Hintergrund. Die Börsianer fürchten um weiter ansteigende Kapitalkosten, was Erfolge an anderer Stelle im ungünstigsten Fall vollständig egalisieren könnte.

Vonovia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Vonovia-Analyse vom 10. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Vonovia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Vonovia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Vonovia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)