Recht deutlich ist oder war die Angst der Börsen vor möglichen weiteren Enteignungsplänen in Berlin für die Vonovia. Am Mittwoch hat die Aktie einen Aufschlag von rund 2 % geschafft und schleppte sich wieder auf den Kurs von 16,86 Euro. Das ist indes nur eine erste Erholung für das Wohnungsbauunternehmen, das vor allem dank der Wahlen in Berlin an den Börsen noch einmal unter Druck geraten war.
Nun sind die Koalitionsverhandlungen in Berlin in weiterer Ferne, die Sonderungen wurden durch die SPD und die Grünen abgebrochen. Aus politischer Sicht spielt dies der Vonovia in die Karten, die damit zumindest nicht mehr direkt die kommende Enteignung befürchten müsste.
Vonovia: Niedrig bewertet
Nun steigen die Zinsen, was ein weiteres Problem für die Vonovia sein könnte. Denn damit werden Finanzierungen teurer, zumal auch am Immobilienmarkt. Dies hat die Aktie in den vergangenen Monaten weiter nach unten geschickt. Und dennoch: Mit dem KGV von 7,6 ist die Vonovia günstig bewertet.
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Zudem folgen bald wichtige Zahlen: Am 4.11. kommen Unternehmenswerte. Dies kann den Markt ggf. noch einmal beruhigen. Analysten sehen die Vonovia ohnehin noch einmal rund 53 % über dem aktuellen Kursniveau.
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