Vonovia sieht sich nach Immobilienverkäufen von rund 900 Mio. € auf Kurs für sein Verkaufsziel. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, will es bis Ende 2028 ein Verkaufsvolumen von 5 Mrd. € erreichen.
Die gemeldeten Verkäufe betreffen die ersten neun Monate 2026. Im selben Zeitraum stieg das bereinigte EBITDA im Vermietungsgeschäft nach Unternehmensangaben um 3,5 % auf 1.912,2 Mio. €.
Ergebnisentwicklung mit unterschiedlichen Vorzeichen
Für den Gesamtkonzern meldete Vonovia einen Anstieg des bereinigten EBITDA um 3,3 % auf 2.187,4 Mio. €. Beim bereinigten Vorsteuerergebnis fiel die Entwicklung dagegen schwächer aus.
Das bereinigte EBT sank um 3,5 % auf 1.408,0 Mio. €. Das organische Mietwachstum bezifferte das Unternehmen auf 3,8 %.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Vonovia das bereinigte EBITDA in der unteren Hälfte der Spanne von 2,95 bis 3,05 Mrd. €. Die Erwartung bezieht sich damit auf den unteren Bereich der vom Unternehmen genannten Bandbreite.
Finanzvorstand plant keine Vertragsverlängerung
Eine personelle Veränderung kündigte Vonovia ebenfalls am Mittwoch an: Finanzvorstand Philip Grosse will seinen Ende 2027 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Das Unternehmen erklärte, die Nachfolge rechtzeitig regeln zu wollen.
Mit der Mitteilung benennt Vonovia damit bereits den zeitlichen Rahmen für die geplante Veränderung im Finanzressort. Grosses Entscheidung betrifft die Verlängerung seines bestehenden Vertrags.
Den nächsten Termin für die Ergebnisberichterstattung hat Vonovia für den 18.02.2027 angekündigt. Dann will das Unternehmen die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 veröffentlichen.
Die Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2026 ist für den 05.03.2027 vorgesehen.
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