Vonovia wird schon seit Jahren vorgeworfen, illegale Mieterhöhungen vorzunehmen und die eigenen Mieter mit mindestens fragwürdigen Methoden systematisch auszunehmen. Das Unternehmen selbst wehrt sich freilich gegen derartige Vorwürfe und betont stets, seiner sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Die Partei Die Linke hingegen beharrt darauf, dass es einen systematischen Missbrauch gebe.
Genau das soll nun auch unter Beweis gestellt werden. Wie „n-tv“ berichtet, hat die Linke eigens dafür ein neues Meldeportal ins Leben gerufen. Dort können Miter mutmaßlich illegale Mieterhöhungen, unbehobene Mängel und dergleichen mehr per Mausklick eintragen. Wird festgestellt, dass sich in einer Gegend Meldungen häufen, so will die Linke vor Ort mit den Menschen sprechen und die Angelegenheit genauer unter die Lupe nehmen.
Die Linke geht mit Vonovia hart ins Gericht
Parteichef Jan van Aken scheint bereits eine recht feste Meinung zu haben. Gegenüber n-tv sprach er davon, dass er den Eindruck habe, illegale Mieterhöhungen und falsche Heizkostenabrechnungen von Vonovia seien keine Fehler, sondern systematisch. Ziel sei es, die Mieter „auszupressen“.
Genau dagegen möchte man nun vorgehen und sollte sich der Verdacht erhärten, schreckt man wohl auch nicht vor einem Rechtsstreit zurück. Abseits davon verfolgt die Linie weiterhin ihre Pläne, die Wohnungen von Vonovia in Berlin in staatliche Hand zu befördern. Dafür wird es aber noch mindestens eine gewonnene Wahl brauchen.
Alles nichts Neues
Vonovia Aktie Chart
Für Anleger ist die harte Kritik der Linken an Vonovia keine allzu große Neuigkeit. Schon seit Jahren werden die beiden keine Freunde, und dabei wird es wohl auch bleiben. An der Börse gibt es keine nennenswerte Reaktionen. Rote Vorzeichen am Freitag waren lediglich auf die Ausschüttung der Dividende zurückzuführen.
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