Die Volvo-Cars-Aktie gerät unter Abgabedruck, nachdem Citi die Beobachtung des schwedischen Autobauers mit einer Verkaufsempfehlung gestartet hat. Die US-Bank setzt das Kursziel auf 25 Kronen und sieht damit ein Abwärtspotenzial von rund 21 Prozent gegenüber dem jüngsten Schlusskurs. Als Begründung nennt Citi vor allem strukturelle Belastungsfaktoren.
Nach Angaben von Bloomberg News führt Citi die jüngste Kurserholung vor allem auf Einmaleffekte in der zweiten Jahreshälfte 2025 zurück – ein Rückenwind, der aus Sicht der Analysten kaum von Dauer sein dürfte.
Zweifel an Skalierung und E-Auto-Dynamik
Citi verweist auf Unsicherheiten bei der Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Gleichzeitig komme der Hochlauf von Elektrofahrzeugen in den USA langsamer voran als erhofft, was die Wachstumsambitionen von Volvo Cars bremsen könnte.
Zusätzlichen Druck sieht die Bank durch den härter werdenden Wettbewerb in Europa und China. Gerade der chinesische Markt gilt als zunehmend umkämpft – ein Umfeld, das die Margen belasten kann.
Citi liegt mit Gewinnschätzungen klar unter dem Markt
Auffällig ist zudem die Abweichung von den Konsensschätzungen: Citi liegt mit seinen EBIT-Prognosen für 2026 um 7 Prozent und für 2027 um 14 Prozent unter den durchschnittlichen Erwartungen anderer Analysten. Auch die langfristigen EBIT-Margenziele von Volvo Cars bewertet Citi als zu ambitioniert.
Für Anleger wird damit entscheidend, ob Volvo Cars in den kommenden Quartalen Marktanteile und Auftragslage stabilisieren kann – und ob die Margenziele trotz verschärfter Konkurrenz erreichbar bleiben.
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