Die Zahlen für das vierte Quartal stehen bevor und sie sehen nicht gut aus. Am Mittwoch legt Volvo die Bücher offen. Die Analysten erwarten einen operativen Gewinn von nur noch 11,5 Milliarden SEK. Im Vorjahr waren es noch satte 14 Milliarden SEK gewesen. Das ist ein Rückgang von mehr als 17 Prozent.
Auch beim Umsatz sieht es mau aus. Statt 138,4 Milliarden SEK wie im Vorjahresquartal rechnen die Experten jetzt nur noch mit 121,7 Milliarden SEK. Die Schweden verlieren also deutlich an Tempo. Der Lkw- und Bushersteller kämpft offensichtlich mit schwierigeren Marktbedingungen.
Interessant wird sein, wie die Aktie auf die Zahlen reagiert. Bei der letzten Vorlage im Oktober ging es um fast 8 Prozent nach unten. Das war der stärkste Rückgang seit Monaten. Die Investoren hatten sich damals mehr erhofft.
Die Dividende als Hoffnungsschimmer
Einen Lichtblick gibt es allerdings. Die durchschnittliche Dividendenerwartung liegt bei 14,88 SEK je Aktie. Das wäre fast eine Verdopplung gegenüber den 8 SEK aus dem Vorjahr. Volvo könnte also versuchen, die Anleger mit einer deutlich höheren Ausschüttung bei Laune zu halten.
Die Frage ist nur, ob das reicht. Denn die operativen Zahlen sprechen eine klare Sprache. Volvo hat Gegenwind und muss zeigen, wie es damit umgeht. Die Konferenz um 09:00 Uhr wird spannend. Da müssen die Schweden liefern und erklären, wie es weitergeht.
Anleger sollten sich auf Volatilität einstellen. Die Historie zeigt Ausschläge von minus 8 bis plus 8 Prozent am Berichtstag. Mit schwachen Zahlen im Gepäck könnte es diesmal eher nach unten gehen. Vorsicht ist angebracht.
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