Volkswagen Aktie: RBC senkt Kursziel auf 115 Euro

Symbolbild, KI-generiert

Volkswagen will niedrigere Arbeitskosten verhandeln und zugleich die Beschäftigung sichern; der Zwischenbericht erscheint am 29. Oktober.

Auf einen Blick:
  • Tarifgespräche starten am 24. November
  • Volkswagen hält an Beschäftigungsschutz fest
  • IG Metall fordert Rücknahme von zehn Kündigungen
  • RBC senkt Kursziel auf 115 Euro

Volkswagen und IG Metall haben sich am Freitag auf Tarifverhandlungen verständigt. Der Auftakt ist für den 24. November in Emden vorgesehen, die Fortsetzung für den 15. Dezember in Zwickau. Volkswagen will die Arbeitskosten senken, hält nach eigenen Angaben aber an der Beschäftigungssicherung fest.

Personalinstrumente und Tarifkündigungen im Mittelpunkt

Das Unternehmen will zusätzliche sozialverträgliche Personalinstrumente verhandeln. Dazu gehören nach Angaben von Volkswagen förderfähige Transfergesellschaften.

Die IG Metall und der Volkswagen-Betriebsrat forderten am Freitag laut Reuters, die Kündigung von zehn Haustarifverträgen bis Ende Oktober zurückzunehmen. Andernfalls drohten sie mit der Vorbereitung eines Arbeitskampfs. Volkswagen erklärte, die Kündigungen eröffneten einen Verhandlungsrahmen für Einsparungen.

Auch bei den Gehältern verfolgt der Konzern Medienberichten zufolge einen Sparkurs. Wie die Tagesschau am 19. Oktober unter Berufung auf die IG Metall berichtete, soll der Konzernvorstand weltweite Nullrunden bis 2030 angewiesen haben. Dem Betriebsrat zufolge greife diese Vorgabe seit Anfang Oktober.

Gesenktes Kursziel vor dem Zwischenbericht

RBC Capital Markets senkte am 14. Oktober nach einer Investorenveranstaltung im Rahmen der Paris Motor Show das Kursziel für Volkswagen von 120 auf 115 Euro. Die Einstufung beließ das Analysehaus bei „Outperform“. Nach Angaben von dpa-AFX wurde die zugrunde liegende Studie an diesem Tag veröffentlicht.

Daneben berichtete die Tagesschau am 20. Oktober über einen Rückruf von weltweit mehr als 70.000 Elektroautos wegen möglicher Brandgefahr durch Hochvoltbatterien. Betroffen sind dem Bericht zufolge unter anderem Modelle der ID.-Familie.

Der nächste bestätigte Berichtstermin des Konzerns ist der 29. Oktober: Dann veröffentlicht Volkswagen den Zwischenbericht für Januar bis September 2026.

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