Volkswagen-Aktie: Kaufempfehlung bestätigt!

Die Deutsche Bank bekräftigt ihre Kaufempfehlung für Volkswagen mit einem Kursziel von 120 Euro, obwohl Rückrufe und Marktherausforderungen den Konzern belasten.

Auf einen Blick:
  • Buy-Rating mit 120 Euro Kursziel bestätigt
  • Rückruf von 44.000 ID.4 belastet Stimmung
  • Neue Offensiven in Brasilien und USA gestartet
  • Golf GTI Edition 50 als Bekenntnis zum Verbrenner

Die Deutsche Bank hält trotz operativer Belastungen an ihrer Kaufempfehlung für Volkswagen fest. Analyst Tim Rokossa bekräftigte am Dienstag das Rating „Buy“ mit einem Kursziel von 120 Euro – ein deutliches Aufwärtspotenzial von rund 18 Prozent zum aktuellen Kursniveau. Gleichzeitig treibt der Konzern seine Produktoffensiven in Südamerika und im Performance-Segment voran, während die Aktie bei rund 102 Euro moderat unter Druck steht.

Die wichtigsten Entwicklungen:

  • Deutsche Bank bestätigt „Buy“ mit Kursziel 120 Euro
  • Neuer Brasilien-Pickup soll Wachstum 2026 stützen
  • Golf GTI Edition 50 mit 325 PS als Bekenntnis zum Verbrenner
  • Super-Bowl-Kampagne „Drivers Wanted“ reaktiviert
  • Rückruf von 44.000 ID.4-Modellen belastet Sentiment

Analysten sehen Potenzial – Markt zögert

Der Analystenkonsens stützt die optimistische Haltung der Deutschen Bank weitgehend. 21 Analysten sehen laut MarketScreener im Schnitt ein Kursziel von 116,75 Euro. Die Zurückhaltung der Anleger dürfte dennoch mit den operativen Herausforderungen zusammenhängen, die den Konzern belasten.

Erst Ende Januar wurde ein Rückruf von über 44.000 Einheiten des Elektromodells ID.4 wegen potenzieller Brandgefahr publik. Solche Qualitätsprobleme im wichtigen E-Mobilitätssegment wiegen schwer, zumal Volkswagen den Transformationsprozess noch längst nicht abgeschlossen hat.

Produktstrategie zwischen Tradition und Zukunft

Der Konzern setzt auf zwei parallel laufende Stoßrichtungen. In Brasilien plant Volkswagen die Einführung eines neuen Pickup-Modells und peilt für 2026 Umsatzwachstum in der Region an. Die Stärkung der Position in Südamerika gilt als wichtiger Baustein, um die Abhängigkeit von schwächelnden Kernmärkten zu reduzieren.

Gleichzeitig demonstriert der Wolfsburger Autobauer mit dem Golf GTI Edition 50 sein Festhalten am Verbrennungsmotor – zumindest im Performance-Segment. Mit 325 PS handelt es sich um die stärkste jemals produzierte benzinbetriebene GTI-Variante. Das klare Signal: Der GTI wird auch im nächsten Jahrzehnt mit Verbrennungsmotor angeboten.

USA-Offensive zum Super Bowl

Um die schwache Nachfrage in den Vereinigten Staaten zu beleben, greift Volkswagen of America zu bewährten Mitteln. Die neue Marketingkampagne reaktiviert den historischen Slogan „Drivers Wanted“ und kulminiert in einem Werbespot während des Super Bowls. Die Offensive kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Absatzrückgänge und Unsicherheiten durch Zoll-Debatten haben die Planungssicherheit im wichtigen US-Markt beeinträchtigt.

Restrukturierung läuft weiter

Im Hintergrund arbeitet Volkswagen weiter am umfassenden Konzernumbau. Bereits im Juni 2025 hatten 20.000 Mitarbeiter das Angebot zum freiwilligen Ausscheiden angenommen – Teil des Programms zum Abbau von Überkapazitäten und zur Kostensenkung. Die Maßnahmen sollen den Konzern fit für die Zukunft machen, belasten aber kurzfristig die Stimmung.

Die Kombination aus Analystenzuversicht und operativen Unwägbarkeiten dürfte die Aktie vorerst in der Schwebe halten. Entscheidend wird sein, ob die angekündigten Produktoffensiven tatsächlich Wachstumsimpulse liefern und ob die Elektromobilitätsstrategie ohne weitere Rückschläge umgesetzt werden kann.

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