Die Volkswagen-Aktie legt am Dienstag um ca. 1,5 Prozent zu und hält sich damit weiterhin über der psychologisch so wichtigen Marke von 100 Euro. Was gibt den Wolfsburgern heute Auftrieb?
Deutschland verlässt sich auf China
Es ist ein Schritt, den man durchaus historisch nennen kann. VW lizenziert erstmals eine Plattform für autonomes Fahren von einem chinesischen Hersteller, genauer gesagt vom Partnerunternehmen Xpeng.
Für die Wolfsburger ist der Schritt absolut richtig. Er spart eigene Entwicklungskosten und verschafft den Deutschen wesentlich mehr Geschwindigkeit auf dem chinesischen Markt.
Das Modell VLA 2.0 übersetzt visuelle Daten direkt in Fahraktionen. Die technischen Daten lesen sich beeindruckend. Das Basismodell umfasst 72 Milliarden Parameter. Es wurde mit ca. 100 Millionen realen Videoclips trainiert, was rund 65.000 Jahren menschlicher Fahrerfahrung entspricht.
Der große Pluspunkt des Xpeng-Assistenzsystems ist, dass es die Autonomiestufe 4 unterstützt und ohne hochauflösende Karten auskommt. Zum Einsatz kommen soll das Modell erstmals in zwei gemeinsam von VW und Xpeng für den chinesischen Automarkt entwickelten Modellen.
Eher gute Nachrichten für Xpeng
Xpeng erhält von Volkswagen Lizenzumsätze für die Nutzung seines Systems. Viel wichtiger dürfte für den chinesischen Autobauer allerdings das damit verbundene Prestige sein. Wenn der zweitgrößte Autobauer der Welt sich auf sein System verlässt, dann hat das eine sehr große Außenwirkung.
Ein Kauf der Volkswagen-Aktie drängt sich trotz dieser technologisch guten Nachricht gegenwärtig nicht auf. Zu groß sind die Herausforderungen aktuell auf den internationalen Märkten.
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