Die Nachricht aus den USA dürfte bei Volkswagen niemanden erfreuen. Der deutsche Autobauer muss 43.881 Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten zurückrufen. Der Grund klingt nach allem anderen als harmlos. Die Hochvolt-Batterien können überhitzen und damit ein erhebliches Brandrisiko darstellen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA hat die Rückrufaktion offiziell bestätigt.
Für Volkswagen kommt diese Meldung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Wolfsburger kämpfen ohnehin mit massiven Herausforderungen in der Transformation zur Elektromobilität. Jetzt also auch noch technische Probleme, die das Vertrauen der Kunden weiter erschüttern könnten. Batteriebrände sind das Horrorszenario schlechthin für jeden Elektroautohersteller.
Fast 44.000 Fahrzeuge betroffen
Die Dimension des Rückrufs ist nicht zu unterschätzen. Knapp 44.000 Fahrzeuge müssen in die Werkstätten, weil die Batterietechnologie offenbar Schwächen aufweist. Das kostet nicht nur Geld, sondern vor allem Reputation. Gerade in den USA, wo Volkswagen nach dem Dieselskandal mühsam Vertrauen zurückgewinnen musste, wirkt diese Nachricht wie ein weiterer Tiefschlag.
Die NHTSA macht keine halben Sachen, wenn es um Sicherheitsrisiken geht. Dass die Behörde hier eingeschritten ist, zeigt die Ernsthaftigkeit der Lage. Für Anleger bedeutet das zunächst einmal Unsicherheit. Wie teuer wird die Rückrufaktion? Gibt es weitere betroffene Märkte? Diese Fragen werden sich in den kommenden Tagen klären müssen. Die Volkswagen-Aktie dürfte diese Nachricht jedenfalls nicht mit Begeisterung aufnehmen.
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