Volkswagen Aktie: Bosch-Allianz auf der Kippe

Volkswagen erwägt offenbar das Ende der Bosch-Allianz fürs autonome Fahren. Die Aktie notiert nahe ihrem Jahrestief und verzeichnet starke Verluste.

Auf einen Blick:
  • Medienbericht über mögliches Kooperationsende
  • Aktie nahe 52-Wochen-Tief bei 74 Euro
  • Cariad eröffnet KI-Campus in Berlin
  • Strategische Fragen zur Software-Zukunft

Volkswagen baut in Berlin einen neuen Campus für Künstliche Intelligenz. Parallel dazu will der Konzern laut Medienberichten eine wichtige Partnerschaft beenden. Die Software-Allianz mit Bosch steht offenbar auf der Kippe.

Bericht trifft schwachen Aktienkurs

Reuters beruft sich auf Informationen der „Bild“-Zeitung. Demnach plant Volkswagen, die Kooperation für automatisiertes Fahren mit Bosch aufzukündigen. Die Zusammenarbeit startete 2022. Sie sollte die Konzerntochter Cariad beim autonomen Fahren unterstützen. Bislang gibt es keine offizielle Bestätigung. Ein VW-Sprecher verwies lediglich auf Cariad. Bosch betonte indes die bisherige enge Zusammenarbeit.

Für Anleger kommt das Gerücht zur Unzeit. Die Volkswagen-Aktie schloss am Freitag bei 74,40 Euro. Auf Monatssicht verlor das Papier rund 19 Prozent an Wert.

Damit notiert der Kurs nur hauchdünn über dem 52-Wochen-Tief von 74,12 Euro. Seit Jahresanfang steht ein Minus von knapp 30 Prozent auf der Kurstafel. Auch der RSI-Wert von 23,3 signalisiert eine stark überverkaufte Lage.

Der Abstand zur 200-Tage-Linie verdeutlicht den massiven Abwärtstrend. Dieser Durchschnitt verläuft aktuell bei 94,74 Euro. Die Aktie handelt mehr als 21 Prozent darunter.

Strategischer Widerspruch bei Cariad

Ein Ausstieg bei Bosch wirft strategische Fragen auf. Erst am 23. Juni eröffnete Cariad einen neuen Automotive Software Campus in Berlin. Dort arbeiten rund 1.000 Experten an KI-Technologien. Das Spektrum reicht von der Umfeldwahrnehmung bis zu Sprachassistenten.

Ein klares Bekenntnis zur Software. Ein Rückzug aus der Bosch-Allianz passt jedoch schwer in dieses Bild. Ursprünglich sollte der gemeinsame Software-Stack ab Mitte 2026 für Serienprojekte bereitstehen. Ohne Bosch muss Volkswagen erklären, wie der Konzern diese Funktionen künftig allein entwickelt und skaliert.

Die Softwarefrage entscheidet über die künftige Wettbewerbsfähigkeit im Automobilsektor. Solange das Management den Ausstieg nicht offiziell bestätigt und einen neuen Zeitplan vorlegt, drückt die Unsicherheit auf den Kurs. Fällt die Unterstützung am 52-Wochen-Tief, drohen der Aktie weitere charttechnische Abgaben.

Volkswagen (Vz.)-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Volkswagen (Vz.)-Analyse vom 29. Juni liefert die Antwort:

Die neusten Volkswagen (Vz.)-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Volkswagen (Vz.)-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Volkswagen (Vz.): Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)