Die Volkswagen-Aktie schafft seit Anfang März nicht mehr den Sprung über die Kursmarke von 95 Euro. Auch diese Woche ist der Kurs des deutschen Autokonzerns im Rückwärtsgang und verliert gut fünf Prozent. Was zieht die VW-Aktie momentan nach unten?
Nervosität vor den Zahlen
Die Volkswagen-Aktie wird dieser Tage von hausgemachte Unsicherheiten und negative Analystenkommentaren im Vorfeld der nächsten Woche anstehenden Quartalszahlen belastet.
Der wichtigste Faktor für die Schwäche in dieser Woche ist die Nervosität vor der Zahlenvorlage für das erste Quartal am nächsten Donnerstag. Marktteilnehmer rechnen mit einem schwierigen Start ins Jahr 2026.
Vorabberichte deuten darauf hin, dass das operative Ergebnis im ersten Quartal deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen könnte. Die Profitabilität der ID-Familie bleibt das Sorgenkind. Analysten befürchten, dass die Rabattketten im Kampf gegen chinesische Konkurrenten und Tesla die Margen weiter ausgehöhlt haben.
Pünktlich zum Wochenstart am Montag gab es einen Dämpfer von prominenter Seite. Die renommierte Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für die VW-Vorzüge von 99 auf 97 Euro gesenkt und die Einstufung auf „Neutral“ belassen. Als Begründung führten die Analysten ein zunehmend schwieriges Preisumfeld und die Gefahr von Abschreibungen nach dem Aus für bestimmte E-Auto-Projekte in den USA an.
Mögliche Millionenabschreibung
Die Stimmung wurde zusätzlich durch Nachrichten über eine mögliche Millionenabschreibung getrübt, nachdem Pläne für ein neues Elektroauto-Werk in den USA (South Carolina) Berichten zufolge modifiziert oder gestrichen werden mussten. Dies schürt Zweifel an der Umsetzungsgeschwindigkeit der neuen Elektro-Strategie.
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