Der österreichische Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine hat kürzlich seine komplett erneuerte Stahlwelt am Hauptstandort Linz nach rund 23 Monaten Umbauzeit feierlich wiedereröffnet. Insgesamt flossen rund 20 Millionen Euro in die Modernisierung des Besucherzentrums, das seit seiner Erstöffnung 2009 bereits rund 750.000 Menschen besucht haben.
Voestalpine-Aktie: Der Grid – 138 Tonnen Stahl als architektonisches Herzstück
Zentrales Element der neuen Ausstellung ist der sogenannte Grid – eine begehbare, hängende Konstruktion aus 138 Tonnen Stahl, die sich über mehrere Ebenen erstreckt und alle Ausstellungsbereiche miteinander verbindet. Rund 40 Tonnen davon stammen aus der CO2-reduzierten greentec-steel-Edition des Konzerns, bei der im Vergleich zur konventionellen Produktion rund zehn Prozent der direkten Emissionen eingespart werden.
Über die gesamte Konstruktion verteilen sich rund 8.500 einzeln ansteuerbare LED-Lichtpunkte. Die bis zu 13 Meter hohen Grid-Elemente wurden im konzerneigenen Werk Krems vorgefertigt und anschließend millimetergenau in Linz montiert.
Voestalpine-Aktie: Fünf Ebenen, Tablets und interaktive Stationen
Auf fünf Ausstellungsebenen vermittelt die neue Stahlwelt das gesamte Leistungsspektrum des Konzerns – von der Stahlerzeugung über die Weiterverarbeitung bis hin zu Innovation, Nachhaltigkeit und dem globalen Produktportfolio. Besucher erhalten ein Tablet für multimediale Inhalte, interaktive Stationen machen komplexe technische Themen anschaulich erlebbar. Konzipiert wurde die Ausstellung vom renommierten Stuttgarter Büro Atelier Brückner, das unter anderem auch das BMW Museum in München gestaltet hat.
CEO Herbert Eibensteiner bezeichnete die neue Stahlwelt als sichtbaren Ausdruck dessen, wofür Voestalpine als global tätiger Stahl- und Technologiekonzern stehe: Innovation, Nachhaltigkeit und höchste technologische Kompetenz.
Voestalpine-Aktie: Starkes Signal
Zur Einordnung: Mit der Investition verbessert das Unternehmen seine Markenkommunikation und gibt ein klares langfristiges Bekenntnis zu seinem Hauptstandort ab. Ein weiteres positives Signal für den Traditionskonzern, der mit einer umfangreichen Umstrukturierung auf die aktuelle Branchenkrise reagiert.
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