Der Konzern peilt ein bereinigtes EBITDA von rund 13,3 Milliarden Euro an und landet damit am oberen Rand der eigenen Zielspanne. In Deutschland steigen die Service-Umsätze im Mobilfunk um etwa 1,5 %. Höhere Preise und eine konstante Kundenbasis sorgen für diesen Schub. Nach mehreren schwächeren Quartalen hellt sich das operative Bild damit spürbar auf.
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Mobilfunk hebt das Ergebnis
Vor allem die Vertragskunden treiben die Einnahmen des TK-Konzerns. Sie bleiben dem Anbieter treu und akzeptieren steigende Tarife, was die Erlöse pro Nutzer nach oben zieht. Die Abwanderung fällt gering aus – ein wichtiger Stabilitätsfaktor.
Parallel verändert sich das Festnetzgeschäft. Immer mehr Haushalte wechseln auf schnellere und hochpreisigere Anschlüsse via Kabeletz oder Glasfaseranschluss, insbesondere im Gigabit-Bereich. Das bringt zusätzliche Umsätze.
33 Milliarden Euro Schulden drücken weiter
Dennoch: Die hohe Nettoverschuldung von rund 33 Milliarden Euro drückt auf das Ergebnis. Verkäufe und Sparprogramme zeigen zwar leichte Wirkung, reichen aber noch nicht aus, um den Druck zu senken.
Gleichzeitig zwingen die Konkurrenz und der notwendige Netzausbau im Festnetz und Mobilfunk Vodafone weiterhin zu hohen Investitionen. Trotzdem verbessert sich die operative Basis. Mehr Umsatz trifft auf sinkende Kosten.
Glasfaser rückt stärker in den Mittelpunkt
Beim Glasfaserausbau erhöht Vodafone das Tempo. Open-Access-Kooperationen sollen helfen, schneller mehr Haushalte zu erreichen. Die höherwertige Tarife für den Glasfaseranschluss bieten zusätzliches Ertragspotenzial. Hält das Momentum in Deutschland an, könnte sich die finanzielle Lage weiter entspannen.
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