Visa setzt nach starken Quartalszahlen auf eine Charmeoffensive bei Investoren. Im März wird die Führungsebene auf zwei bedeutenden Finanzkonferenzen die künftige Ausrichtung im digitalen Zahlungsverkehr erläutern. Angesichts zweistelliger Wachstumsraten im grenzüberschreitenden Geschäft stellt sich die Frage: Kann der Konzern dieses Tempo auch im weiteren Jahresverlauf beibehalten?
Management präsentiert Zukunftspläne
Das Management nutzt den Schwung der jüngsten Bilanz für zwei strategische Auftritte. Den Anfang macht Jack Forestell, Chief Product and Strategy Officer, am 3. März auf der Morgan Stanley Technology, Media & Telecom Conference. Im Mittelpunkt stehen dort die Produktstrategie und technologische Innovationen im Zahlungsverkehr.
Am 11. März folgt Chris Newkirk, President of Commercial & Money Movement Solutions, auf dem Wolfe Research FinTech Forum. Diese Termine bieten dem Unternehmen eine Bühne, um die Marktführerschaft bei digitalen Zahlungen und den Ausbau der kommerziellen Finanzströme vor institutionellen Investoren zu untermauern.
Starke Fundamentaldaten überzeugen Investoren
Die jüngsten Marktdaten vom 12. Februar signalisieren ein anhaltend hohes Vertrauen der Großinvestoren. So stockte die Caisse Des Depots ET Consignations ihre Position zuletzt deutlich auf. Grund dafür dürfte die hohe Profitabilität sein: Visa weist aktuell eine Eigenkapitalrendite von 53,6 % und eine Nettomarge von 49,7 % aus.
Getrieben wurde die Entwicklung im ersten Geschäftsquartal primär durch robuste Konsumausgaben. Das Volumen der verarbeiteten Transaktionen stieg um 9 %, was maßgeblich zum Umsatzplus auf 10,90 Milliarden US-Dollar beitrug. Auch beim Ergebnis je Aktie lieferte Visa mit 3,17 US-Dollar eine Punktlandung oberhalb der Konsensschätzungen ab.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Stimmung unter Marktbeobachtern bleibt positiv. Von 38 erfassten Analysten vergeben 29 ein „Strong Buy“-Rating. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei 392,21 US-Dollar. Die kommenden Konferenzen am 3. und 11. März werden nun entscheidend dafür sein, ob das Management neue Impulse setzen kann, um die optimistischen Erwartungen des Marktes für das restliche Geschäftsjahr zu festigen.
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